Manchester City :Nach Kritik von Thomas Müller: So reagiert Pep Guardiola

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Foto: Oleksandr Osipov / Shutterstock.com

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Wird Manchester City gegen Real Madrid das vorerst letzte Mal in der Champions League spielen?

Nein, denkt Trainer Pep Guardiola. Die Verhandlungen vor dem CAS gehe der Verein optimistisch an.

"Wir werden sehen, was beim CAS passiert", erklärte der Coach vor dem Achtelfinalhinspiel gegen die Königlichen auf die Zweijahressperre der UEFA angesprochen.

"Wir sind optimistisch. Wir verdienen die Champions League, aber wenn es nicht passiert, dann müssen wir es akzeptieren und weiterschauen."

Die Spieler von Manchester City werden auf jeden Fall noch ausreichend Möglichkeiten haben, die Champions League zu gewinnen, betonte Pep Guardiola weiter – wenn auch vielleicht nicht mit den Skyblues.

"Wenn du stirbst, dann gibt es keine Chancen mehr", philosophierte er. "Diese Spieler werden noch viele Möglichkeiten haben, diesen Wettbewerb zu gewinnen."

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Die Motivation im Achtelfinale gegen Real Madrid sei bei der Mannschaft aber auch nicht größer oder kleiner.

"Es ist nur ein weiteres Spiel. Das ist alles", sagte der 49-Jährige: "Der Wunsch zum Siegen muss immer da sein, sonst ist es unmöglich."

Der Fakt, dass City unter den besten 16 Mannschaften Europas ist, sei "eine große Chance". Nun heißt es gut spielen, konzentriert sein und auch Glück haben. "Aber das kann man nicht kontrollieren", ergänzte Guardiola mit Blick auf Fortuna.

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Kommt Manchester weiter, könnte Guardiola ein Duell mit dem FC Bayern blühen, die in London bei Chelsea das Hinspiel 3:0 gewonnen haben.

Und auch ein Duell mit Thomas Müller, der jüngst in THE ATHLETIC gemutmaßt hatte, dass Guardiola in großen Spielen zu verkopft sei und zu sehr von seinem eigenen Stil abweiche.

Er habe die Verpflichtung, "so viel wie möglich über meinen Gegner zu wissen. Je mehr ich weiß, desto besser kann ich meine Spieler einstellen. Manchmal gebe ich vielleicht zu viel, aber Thomas und alle anderen Spieler können nicht behaupten, ich hätte sie nicht vorbereitet", erklärte Guardiola und schlug auch selbstkritische Töne an.

"Wenn Spieler das so empfinden, wenn Thomas das so empfunden hat, dann ist das eine gute Info für mich. Vielleicht hat er ja Recht …"