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Ärger über Schiri-Entscheidungen :Nach Gerard Pique: Auch Mikel Merino wittert Bevorzugung von Real Madrid

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Foto: mooinblack / Shutterstock.com
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Gerard Pique (33) wird wohl zu Lebzeiten kein Freund von Real Madrid mehr werden. Der gebürtige und überzeugte Katalane stichelte schon häufig gegen die Königlichen und den spanischen Fußballverband.

Strittige Szenen nach dem Re-Start der Primera Division nahm der Welt- und Europameister (Nationalelf-Rücktritt 2018) jüngst zum Anlass, eine Bevorzugung des Rekordmeisters bei den Offiziellen und dem VAR zu wittern.

"Wir werden alles versuchen, um Meister zu werden, aber ich glaube nicht, dass Real Madrid noch viele Punkte verlieren wird. Das wird schwierig", sagte Pique nach dem 0:0 gegen den FC Sevilla. Pique wittert einen Bonus für Real bei den Schiedsrichtern: "Ich habe gesehen, was an den ersten beiden Spieltagen nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs geschehen ist."

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Foto: imagestockdesign / Shutterstock.com

Real Madrid gewann zuvor gegen Valencia mit 3:0. In der 21. Minute wurde allerdings beim Stand von 0:0 ein Treffer von Valencias Rodrigo Moreno wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt.

Gegen Real Sociedad (2:1) gab es dann erneut strittige Entscheidungen pro Real. Der Elfmeter, den Vinicius Junior zugesprochen bekam, war eine "Kann"-Entscheidung, bei Karim Benzemas Treffer hätte man auf Handspiel entscheiden können.

Außerdem: Ein Tor von Adnan Januzaj wurde nicht gegeben, weil ein La-Real-Spieler Thibaut Courtois im Abseits stehend die Sicht versperrt haben soll.

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Foto: Brais Seara / Shutterstock.com

Mikel Merino schimpft über Schiri Xavier Estrada Fernández

Die Basken waren nach dem 1:2 bedient. Mikel Merino schimpfte in Richtung von Schiedsrichter Xavier Estrada Fernández: "Wir sind heute eher sauer als traurig über das, was passiert ist."

"Ich war mindestens fünf Meter von Courtois entfernt, als ich angeblich im Abseits stand. Ich weiß nicht, ob dasselbe passiert wäre, wenn es andersrum gewesen wäre, aber die Flagge ging hoch und wir haben das Gefühl, dass dies nicht rechtens war."

Real Sociedad erklärte auf seiner Webseite, es habe einen "fragwürdiger Elfmeter für Vinicius Junior und einen annullierter Treffer unserer Mannschaft" gegeben.

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Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com

Die beiden großen katalanischen Sporttageszeitungen MUNDO DEPORTIVO und SPORT stimmten in den Tenor von Real Sociedad ein und schrieben unter anderem "Die zwei Standards des VAR: Was Real Madrid bekommt und Barcelona nicht" (SPORT) und "Unterschiedliche Kriterien des VAR in nahezu identischen Aktionen von Barça und Madrid" (MUNDO DEPORTIVO).

Real-Coach Zinedine Zidane will indes keine Bevorzugung seiner Mannschaft erkennen. Er betonte am Rande der Partie in San Sebastian, dass dies natürlich nicht der Fall sei.

Quique Setien: "Jeder kann seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen"

Trainerkollege Quique Setien äußerte keine direkten Vorwürfen. "Es gibt Dinge, die wir nicht kontrollieren können und die nicht von uns abhängen", sagte der Barcelona-Cheftrainer.

Und weiter: "Wir müssen versuchen, unsere Spiele zu gewinnen. Was das gestrige Spiel betrifft (Real Sociedad gegen Real Madrid, Anm. d. Red.) Jeder, der es gesehen hat, kann seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen."

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