Copa del Rey :Nach Pokal-Aus: Zinedine Zidane verteidigt Rotation

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Das erste Mal seit 21 Spielen wurden die Königlichen geschlagen, ausgerechnet auch noch vor den eigenen Fans.

Real Sociedad behielt beim 4:3-Sieg im Viertelfinale der Copa del Rey knapp die Oberhand.

"Wenn man vier Tore kassiert, ist etwas passiert", resümierte Zinedine Zidane nach dem Spiel. "Das kann geschehen und wird nichts daran ändern, wie wir die nächsten Spiele angehen. Wir wollen weiter unseren Weg gehen."

Während der FC Barcelona, der aber auch kurz nach Real Madrid die Segel streichen musste, die Copa del Rey schon 30-Mal gewinnen konnte, stehen nur 19 Pokale im der Vitrine im Estadio Bernabeu.

Selbst Barça-Bezwinger Atheltic Bilbao ist mit 23 Titeln erfolgreicher. In den zurückliegenden 30 Jahren stehen nur drei Pokaltitel für die Königlichen zu Buche: 1993, 2011 und 2014 – dem Jahr der bislang letzten Finalteilnahme der Madrilenen.

Die Schuld für das erneute Aus suchte Zidane nicht in der Rotation bei Real Madrid.

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"Ich habe eine Mannschaft aufgestellt, bei der ich geglaubt hatte, dass sie es gut machen kann. Ich denke nicht, dass wir mit ihr falsch gelegen haben. Die Spieler haben stets bewiesen, dass sie bereit sind", betonte Zidane, der unter anderem James Rodriguez und Brahim Diaz von Anfang an spielen ließ. Insgesamt tauschte er satte sieben Mal.

Er glaube als Coach der Madrilenen an den "gesamten Kader" und an "alle Spieler".

Zidane weiter: "Wir müssen weiter hart arbeiten und kämpfen. Über die Niederlage können wir nicht glücklich sein, doch sie ändert nichts an unserem Spiel."

Trotz der Niederlage und des Aus in der Copa del Rey kann sich Zidane über die beste Defensive der Klubgeschichte freuen.

"Wir haben einige Fehler begangen. Die Gegentore sind nie nur die Schuld eines Einzelnen. Bislang haben wir es großartig gemacht, aber heute nicht – irgendetwas ist passiert."

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