FC Liverpool :Nach Schwalben-Vorwürfen: Jürgen Klopp verteidigt Mohamed Salah

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Jürgen Klopp ist einer der Trainersorte, die jede Gelegenheit nutzen, ihre Spieler zu schützen. Ein gutes Beispiel liefert der Fall Mohamed Salah, der sich am Wochenende einiges anhören musste.

Nachdem West Hams Arthur Masuaku im eigenen Sechzehner etwas ungestüm zu Werke ging, nahm Salah die Einladung dankend an und ließ sich nach einem Treffer am Standbein fallen. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Ägypter selbst.

"Ich weiß nicht, was die Menschen brauchen", reagierte Klopp, als er am Montag mit der Situation konfrontiert wurde. "Ich glaube, dass es für ziemlich jeden, der die Situation gesehen hat, ein Foul war." In gleicher Situation berichtet Klopp von einer Unterredung mit Salah.

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"So ist das eben! Es gibt einen Schlag, man geht zu Boden oder nicht"

Klopp habe sich am Sonntagmorgen nach dem Befinden seines Star-Angreifers erkundigt. "Er hatte drei Treffer auf den Fuß bekommen, einer davon stammte aus der Elfmetersituation", berichtet der LFC-Cheftrainer.

Hintergrund


Und weiter: "So ist das eben! Es gibt einen Schlag, man geht zu Boden oder nicht, was auch immer. Manchmal pfeift es der Schiedsrichter auch ab. Wir reden nicht so lange über Elfmeter, die wir nicht bekommen haben. Und jetzt sitzen wir zwei Tage später hier und reden darüber. Es gab einen klaren Kontakt, also nein, ich verstehe die Kritik nicht."

Für Salah war es übrigens bereits der siebte Treffer in der Premier League, was ihn zum Reds-Führenden in der internen Rangliste macht. In der Champions League kommt ein weiteres Tor hinzu. Dort treten Salah und Mitstreiter am Dienstag (21 Uhr) bei Atalanta Bergamo an.