Liverpool :Nach Sieg vor Gericht: Liverpool schließt Millionen-Deal mit Nike

Foto: lev radin / Shutterstock.com
Anzeige

Nach einem Rechtsstreit ist es nun offiziell: Der FC Liverpool hat mit Nike einen neuen Ausrüster für die kommenden fünf Jahre gefunden.

Drei Tage lang hatte das Londoner Handelsgericht Zeugen vernommen und Nachrichten seziert, bis es eine Entscheidung im Streit zwischen den Reds und ihrem bisherigen Ausrüster New Balance treffen konnte.

Hintergrund war, dass der FC Liverpool die Offerte von New Balance nicht akzeptierte. Der Sportartikelhersteller beharrte aber darauf, dass diese dem Angebot von Nike gleichwertig sei und sich deshalb der bestehenden Vertrag mit dem amtierenden Champions-League-Sieger per Klausel verlängert habe.

Liverpool führte an, dass Nike mehr Shops habe, wo die Artikel verkauft werden könnten und zudem "globale, nicht aus der Fußball-Branche stammende Superstars und Influencer vom Kaliber LeBron James, Serena Williams und Drake"biete.

Da könne New Balance nicht mithalten. So sah es auch das Gericht und ausschlaggebend war letzter Fakt. Denn genau in diesem Punkt sei das New-Balance-Angebot "ungünstiger" für Liverpool, heißt es in der Urteilsbegründung.

Medienberichten zufolge verdient der FC Liverpool zwar "nur" 35 Millionen Euro fix pro Saison mit Nike, hat aber eine 20-Prozent-Beteiligung an den Merchandising-Verkäufen ausgehandelt.

Das sollen dann noch einmal bis zu 45 Millionen Euro pro Saison sein. Insgesamt würden die Reds dann 80 Millionen Euro kassieren. New Balance hatte 50 Millionen Euro als Fixsumme geboten.

» Jordan Henderson enthüllt heftigen Zoff mit Luis Suarez

» Transfer-Schnäppchen im Anflug auf die Anfield Road

» Check unsere App, oder folge uns auf Instagram, Facebook und YouTube!

Anzeige