Schmutzige Trennung :Roma-Boss schießt gegen Francesco Totti zurück

Foto: bestino / Shutterstock.com
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Nach dem überraschenden Aus von Francesco Totti und den Vorwürfen gegen die Vereinsspitze haben nun die Bosse der AS Rom reagiert.

"Der Klub ist sehr verbittert über den Abschied von Francesco Totti und seine Ankündigung, nicht die Rolle des technischen Leiters zu übernehmen", heißt es in einem Statement auf der Homepage.

Die Vereinsführung wollte ihm diese Rolle unbedingt übertragen.

Kurz zuvor hatte die Vereinsikone bei einer Pressekonferenz seinen Abschied verkündet und erklärt, dass er nie die Möglichkeit gehabt hätte, im technischen Bereich im Klub mitzuarbeiten.

"AS Rom ist mein zweites Zuhause, ich hätte nie gedacht, dass es zu dieser Trennung kommen würde. Es war sehr hart, diese Entscheidung zu treffen", sagte der einstige Torjäger und Publikumsliebling.

Dennoch sei es angesichts der aktuellen Situation "richtig", den Abschied zu verkünden.

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Vor wenigen Wochen wurde bereits bekannt, dass Kapitän Daniele De Rossi den Klub ebenfalls verlassen wird.

Die Trennung - und die Art und Weise der Verkündung - mit dem Urgestein stieß Totti sauer auf.

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Mit Roma-Berater Franco Baldini soll sich Totti bereits seit längerem in den Haaren gelegen haben.

Leicht gemacht hat sich Totti seinen Abschied aber keinesfalls.

"Das ist viel schwieriger, als als Spieler aufzuhören. Die Roma zu verlassen, ist wie zu sterben. Ich glaube... es wäre besser, wenn ich sterben würde", so martialischen Worte des Superstars.

Die Roma sei nach wie vor seine Liebe. Ohne neue Eigentümer werde er aber nicht zurückkehren.

Bei der Roma erhielt Interimscoach Claudio Ranieri keinen Vertrag für die neue Saison in der Serie A. Stattdessen verpflichteten die Hauptstädter Donezk-Erfolgscoach Paulo Fonseca.

Francesco Totti wollte lieber Antonio Conte (49) als Chefcoach in der ewigen Stadt sehen.

Zugleich betonte der Hauptstadt-Verein in dem Statement zum Abgang von Francesco Totti auch, dass an sämtlichen Verkaufsgerüchten nichts dran sei - und machte Totti Vorwürfe.

"Wir haben ihm die Rolle nach dem Aus von Monchi (entlassener Sportdirektor; Anm.d.Red.) angeboten - und seitdem auf seine Antwort gewartet", heißt es in der Mitteilung.

Man habe Francesco Totti "bei seinem Übergang von einem großartigen Fußballer hin zu einem großartigen Manager" helfen wollen.

Totti hätte zunächst Technischen Direktor werden sollen, um sich dann mit Unterstützung des Klubs zum Sportdirektor zu mausern.

Der US-Amerikaner James Pallotta besitzt die Roma seit 2011. Ihm wird vorgeworfen, mehr in seiner Heimat zu sein, als sich um den Verein zu kümmern.

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