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Didier Deschamps: "Antoine Griezmann? Sein Befinden ist nicht das beste"

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Foto: / Getty Images

Antoine Griezmann war nach seinem Wechsel von Atletico Madrid zum FC Barcelona alles andere als ein Publikumsliebling im Camp Nou. Die Fans hatten Griezmanns öffentlichkeitswirksame Absage via TV-Dokumentation ein Jahr zuvor nicht vergessen.

Dennoch lieferte der französische Nationalstürmer bei Barça gute Statistiken. In der Saison 2020/21 erzielte er 19 Tore und lieferte 12 direkte Vorlagen. Von solchen Statistiken ist Griezmann seit seiner Rückkehr ins Wanda Metropolitano im vergangenen Sommer weit entfernt.

Nationalmannschaft

Für die Colchoneros netzte Griezmann lediglich achtmal ein, sechsmal stand er als Vorbereiter auf dem Spielberichtsbogen. Schwache Zahlen für ein Spieler mit der individuellen Klasse des Europa-League-Siegers von 2018. Auch in der Nationalmannschaft hapert es zurzeit beim 31-Jährigen. In den letzten fünf seiner bis dato 105 Länderspiele blieb er ohne eigenen Treffer.

Deschamps: Es geht Griezmann nicht gut

Am Superstar geht diese Torflaute nicht spurlos vorbei. "Sein Befinden ist nicht das beste. Er kann nicht alles mit einem Fingerschnippen hinter sich lassen", erklärte Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps nach dem Unentschieden gegen Kroatien in der Nations League.

Deschamps hofft auf einen baldigen Formanstieg seines Führungsspielers, der hinter der Doppelspitze Kylian Mbappe/Karim Benzema als offensiver Freigeist positioniert ist: "Antoine kann mal Phasen durchmachen, in denen es ihm nicht gut geht. Auch hier in der Nationalmannschaft, wo er normalerweise großen Einfluss hat." Komplizierte Situationen müsse jeder Spieler irgendwann überwinden.

Nicht nur bei Griezmann individuell hapert es derzeit. Titelverteidiger Frankreich macht in den neuen Nations League-Saison bisher keine sonderlich gute Figur. Am vergangenen Freitag unterlag die Equipe Tricolore Zuhause Dänemark 1:2, am Montag kam der Weltmeister von 2018 nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen Kroatien hinaus. Am Freitag muss gegen Österreich die Trendwende her, will die Grande Nation ihren Titel verteidigen.