Nationalmannschaft :Gesicht der WM 2022? "David glaubt an Katars Zusage an den Fortschritt"

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David Beckham tritt nach Informationen der Sun demnächst als Gesicht der WM 2022 in Katar auf und erhält dafür über einen Zeitraum von zehn Jahren fast 180 Millionen Euro. Der 46-Jährige unterhält seit seinem Engagement bei Paris Saint-Germain, das von katarischen Investoren geführt wird, Beziehungen zum Wüstenstaat.

Mit seiner Entscheidung macht sich Beckham zu einer Zielscheibe der Kritik, da in Katar zum Beispiel die Homosexualität verboten ist. Darüber hinaus werden Frauen in der arabischen Welt immer noch von der männlichen Bevölkerung unterdrückt, auch wenn sich in den letzten Jahren kleinere Verbesserungen für sie ergeben haben. Dieser Trend ist jedoch vor allem auf den wachsenden Arbeitsmarkt zurückzuführen, den die Männer alleine nicht mehr bedienen können.

Hintergrund

Eine interne Quelle aus den Kreisen Beckhams erklärt die Gründe für diese Zusammenarbeit. "David glaubt an Katars Zusage an den Fortschritt und dass die Weltmeisterschaft – die Erste, die in der arabischen Welt stattfindet – signifikante positive Veränderungen herbeiführen kann."

In den Augen von David Beckham könnte sich die WM als großartige Chance für die Weltgemeinschaft erweisen. "Er glaubt stark an die Kraft des Fußballs, um Differenzen zu überbrücken, weil er dies schon bei anderen wichtigen Problemen gesehen hat."

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