Cristiano Ronaldo fällt bei seinen Landsleuten in Ungnade

05.12.2022 um 15:42 Uhr
von Kevin Richau
Redakteur
Berichtet seit 2021 für Fussballeuropa.com über den internationalen Fußball.
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Cristiano Ronaldo erlebte gegen Südkorea ein bitteres Spiel - Foto: / Getty Images

Aus einer Umfrage der Zeitung A Bola geht hervor, dass 70 Prozent der Befragten im morgigen Achtelfinale gegen die Schweiz (Anstoß 20:00 Uhr) ohne Cristiano Ronaldo antreten würden, wenn sie in der Haut von Nationaltrainer Fernando Santos (68) steckten.

CR7 blieb bislang weit hinter seinen Möglichkeiten. Zum Auftakt brachte er Portugal gegen Ghana (3:2) noch mit 1:0 in Front. Dieser Treffer ergab sich jedoch aus einem mehr als fragwürdigen Elfmeter heraus.

In den weiteren Gruppenspielen tauchte Cristiano Ronaldo regelmäßig ab. Womöglich steckt ihm der Zoff mit Manchester United, wo er sich vor wenigen Wochen mit seinen Aussagen selbst ins Abseits schoss, noch in den Knochen.

Beleidigung verursacht Ronaldos Wutanfall gegen Südkorea

Die portugiesischen Fans störten sich darüber hinaus sicherlich an Ronaldos Reaktion auf seine Auswechslung im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea (1:2). Als der Superstar in der 65. Minute vom Platz musste, schimpfte er lautstark.

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Cristiano Ronaldo ist Rekordtorschütze und Rekordnationalspieler Portugals - Foto: sbonsi / Shutterstock.com

Die Wutrede war allerdings keineswegs gegen seine Mitspieler oder Nationalcoach Fernando Santos gerichtet, wie Letztgenannter im Nachhinein bekannt gab. "Der Spieler aus Südkorea hat ihn beleidigt und gesagt, dass er weggehen soll. Das war der Grund, aus dem er sauer war", erklärte Santos nach dem Match.

Ronaldo bestätigte die Beleidigung durch einen Gegenspieler, die ihn ordentlich auf die Palme gebracht hat. "Ich habe ihm gesagt, dass er die Klappe halten soll, weil er nicht die Autorität hat, mir das zu sagen", so der fünffache Weltfußballer.

"Mit meinem Trainer gab es keine Meinungsverschiedenheit", unterstrich der Europameister von 2016, der gegen die Schweiz liefern muss, um seine Landsleute wieder auf seine Seite zu ziehen.

Verwendete Quellen: sport.es