Luis Enrique heiß begehrt: Drei Klubs jagen Spaniens Nationaltrainer

25.11.2022 um 08:30 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique hat viele Verehrer - Foto: / Getty Images
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Der spanische Fußballverband ist mit der Arbeit von Luis Enrique sehr zufrieden. Dennoch ist längst nicht gesichert, dass Enrique seinen am Jahresende auslaufenden Vertrag verlängert.

Sportdirektor Jose Francisco Molina vom Verband RFEF hat bereits eine Liste von Kandidaten erstellt, die das Erbe Enriques antreten könnten, darunter unter anderem Marcelino und Ernesto Valverde (Athletic Bilbao).

Enrique selbst, der aktuell 3,5 Millionen Euro Gehalt pro Jahr einstreicht, hat nach Informationen der Sportzeitung AS gleich drei Angebote vorliegen: Zwei aus der Premier League und eins aus der Primera Division. Bei einem der beiden englischen Vereine soll es sich um Manchester United handeln. Der spanische Klub soll Atletico Madrid sein.

Atletico Madrid: Wird Luis Enrique Nachfolger von Diego Simeone?

Bei den Colchoneros steht Langzeittrainer Diego Simeone, der seit elf Jahren im Amt ist, erstmals in der Kritik. Der Großverdiener der Trainergilde (knapp 20 Millionen Euro Jahresgage) hat es in den vergangenen Monaten versäumt, seine Mannschaft offensiv weiterzuentwickeln und gleichzeitig defensive Stabilität beizubehalten.

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Diego Simeone steht bei Atletico Madrid in der Kritik - Foto: cristiano barni / Shutterstock.com

Sollte Simeone das Wanda Metropolitano tatsächlich verlassen, hat Geschäftsführer Miguel Ángel Luis Enrique dem Vernehmen nach als Wunschkandidaten auserkoren. Ob Enrique überhaupt verfügbar ist, oder er seinen Vertrag beim spanischen Verband verlängert, bleibt abzuwarten.

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Verbandsboss Luis Rubiales kündigte jüngst Gespräche mit dem ehemaligen Erfolgscoach des FC Barcelona – neun Titel zwischen 2014 und 2017, darunter das Triple aus Champions League, Primera Division und Copa del Rey im Sommer 2015 - an.

"Ich denke nicht über Valverde oder Marcelino nach. Luis Enrique ist im Amt, und ich mag ihn. Was seine Zukunft betrifft, werden wir bis zum Ende der Weltmeisterschaft abwarten", erklärte der umstrittene Boss des RFEF.

Verwendete Quellen: AS
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