Nationalmannschaft :Toni Kroos: "Werde mir Gedanken machen und mit Hansi sprechen"

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Toni Kroos schließt ein baldiges Ende seiner Nationalmannschaftslaufbahn nicht aus. "Ich entscheide nach dem Turnier", sagte der gebürtige Greifswalder im Lager der deutschen Elf in Seefeld. "Danach werde ich mir Gedanken machen und mit Hansi sprechen. Ich kenne ihn schon ewig."

Ein Rücktritt aus der Nationalmannschaft im Juli 2021 ist allerdings längst nicht in Stein gemeißelt. Bei Bekanntgabe der Verschiebung der EM von 2020 auf 2021 hatte er erklärt, dass die WM im Winter 2022 in Katar " gar nicht mehr so weit" weg sei.

Kroos kickt bereits seit 2010 in den Farben seines Vaterlands. 101 Länderspiele hat er auf dem Buckel. Zuletzt musste der viermalige Champions-League-Sieger (dreimal mit Real Madrid, einmal mit Bayern) kürzertreten. Wegen Corona.

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Heftig wütete die neuartige Viruserkrankung beim ehemaligen Leverkusener allerdings nicht. "Ich hatte ein, zwei Tage Fieber, war zwei, drei Tage platt und dann ging's auch schon wieder", berichtet Kroos.

Hintergrund


Man wisse natürlich nicht, wie es um die langfristigen Folgen einer Coronaerkrankung stehe, da gebe es einfach noch keine Erkenntnisse, stand heute nehme er aber "lieber Corona als den Muskelfaserriss", denn ein Muskelfaserriss hätte ihn "definitiv länger außer Gefecht" gesetzt.

Anders sah der Coronaverlauf bei Ilkay Gündogan aus. "Ich hatte mich so schlecht gefühlt, wie vorher noch nie", berichtete der englische Meister von Manchester City. Er habe so gut wie alle Symptome bekommen: "Angefangen mit Fieber, Halskratzen, Geschmacksverlust."