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Neue Enthüllungen :Football Leaks: Neue Vorwürfe gegen Manchester City

  • Fabian Biastoch Dienstag, 06.11.2018

Premier League-Tabellenführer Manchester City droht nach neuen Enthüllungen erneut Ärger.

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In der Premier League gibt Manchester City den Ton. Dafür hatten sie in der Vergangenheit viel investiert. Nun nimmt der Druck auf den Eigner zu.

Wie der SPIEGEL auf Grundlage von Dokumenten der Enthüllungsplattform Football Leaks berichtet, soll Scheich Mansour aus Abu Dhabi, der den amtierenden englischen Meister seit 2008 besitzt, mehrfach Einnahmen von Sponsoren manipuliert haben, um eigene unerlaubte Ausgaben zu verschleiern.

Demnach soll Manchester City in den Jahren 2010, 2013 und 2015 von einer Investmentgesellschaft aus Abu Dhabi sowie von der Fluglinie Etihad Sponsorenbeiträge erheblich weniger erhalten haben, als vertraglich ausgewiesen.

Es handelt sich dabei um insgesamt mehr als 80 Millionen Euro, die aus dem Privatvermögen des Scheichs ihren Weg auf die Vereinskonten gefunden haben.

Zwar kann ein Besitzer Geld in seinen Verein stecken, doch im Gegenzug würde sich somit im Rahmen des Financial Fair Play (FFP) die Verschuldungsquote des Klubs erhöhen.

Interne Unterlagen würden belegen, dass die versteckten Zahlungen "durch die Partner durchgeleitet" und von ihnen "an uns weitergeleitet" worden seien, wie ein Mitarbeiter des Klubs die Vorgänge offenbar beschrieb.

Im Zuge der ersten Enthüllungen aus den Unterlagen von Football Leaks wurde bereits Manchester City belastet.

So sollen die Engländer mit Hilfe des damaligen UEFA-Generalsekretärs und heutigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino einen Ausschluss aus der Champions League vermieden haben.

Grundlage waren Verstöße gegen das FFP. Auch Paris Saint-Germain soll so gehandelt haben.

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