Borussia Dortmund :Neuer Stürmer für den BVB? Michael Zorc erläutert den Plan

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Foto: Marcel Paschertz / Shutterstock.com
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Drei Spiele fehlt Erling Haaland Borussia Dortmund nun schon. Gegen Lazio (1:1), Frankfurt (1:1) und Zenit (2:1) war klar erkennbar, wie schwer sich der BVB ohne seinen Sturm-Newcomer tut. Grund, an vorderster Front im Winter nachzubessern, sieht man in der Dortmunder Planungsabteilung allerdings nicht.

Sportdirektor Michael Zorc ist sich der aktuellen Situation bewusst, wie er im Gespräch mit der WAZ verdeutlicht: "Keiner unserer Offensivspieler ist ein richtiger Neuner, wie es Erling verkörpert – außer Youssoufa Moukoko, der aber noch sehr jung ist." Letztgenannter müsse sich zudem erst an das Tempo im Männerfußball gewöhnen.

Personell nachrüsten will der BVB, das stellt Zorc klar, allerdings nicht. Der Manager halte die "Stürmerdiskussionen für müßig", wie er gegenüber den RUHR NACHRICHTEN vermittelt: "Wir haben uns dazu entschieden, Youssoufa Moukoko langfristig aufzubauen und nicht auszubremsen, indem wir ihm einen weiteren Spieler vor die Nase setzen."

Hintergrund


Langfristig auf die eigenen Talente zu setzen, ist ein Weg, der lobens- und erstrebenswert ist. Gerade in Zeiten der Coronakrise sind allerdings die Einnahmen aus der Champions League dringend vonnöten.

Durch das Erreichen des Achtelfinales sicherte sich der BVB weitere 9,5 Millionen Euro. Die möglichen Gegner dort: FC Porto, FC Sevilla, FC Barcelona, Atletico Madrid, Atalanta Bergamo. So müssen es an vorderster Front weiterhin Spieler wie Thorgan Hazard oder Marco Reus richten.