Paris Saint-Germain :Neymar kritisiert PSG-Chefetage

neymar 2020 01 034
Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com

Neymar feierte gegen Borussia Dortmund sein Comeback. Zuvor hatte er verletzungsbedingt aussetzen müssen.

Im Signal Iduna Park blieb der teuerste Fußballer der Welt blass, bis auf einen Geistesblitz beim zwischenzeitlichen 1:1 auf Vorlage von Kylian Mbappe.

Bei Neymar ist nach seiner Zwangspause erkennbar noch Sand im Getriebe. Wäre es nach dem Südamerikaner und Trainer Thomas Tuchel gegangen, hätte Neymar bereits am Wochenende Spielpraxis gesammelt.

Doch PSG fürchtete offenbar, dass Neymar - wie bereits in den vergangenen beiden Jahren - im Achtelfinale ausfallen könne.

Hintergrund


Neymar klagt nun in Richtung der Chefetage: "Es ist schwer, wenn man vier Spiele nicht gespielt hat."

Der Südamerikaner wollte nach seiner Rippenverletzung offensichtlich früher wieder spielen: "Es war nicht meine Entscheidung, sondern eine vom Klub. Mir hat sie nicht gefallen."

Es habe viele Diskussionen deswegen gegeben. Zwar könne er die Bedenken der Vorgesetzten verstehen, aber so könne es nicht laufen: "Am Ende habe ich darunter gelitten." Mit mehr Spielpraxis sei eine bessere Leistung drin gewesen.

Thomas Tuchel hatte nach der Niederlage an seiner alten Wirkungsstätte ebenfalls angedeutet, dass er Neymar früher einsetzen wollte.

"Es ist nicht ganz einfach für Ney. Er hat 16 Tage ausgesetzt und vier, fünf Spiele auslassen müssen", so der Ex-Dortmunder: "Gerade für jemanden wie Ney ist es unheimlich wichtig, im Rhythmus zu bleiben und ein Gefühl für das Spiel zu bekommen."

Folge uns auf Google News!
Hol dir unsere App!