Paris Saint-Germain :Neymar und Mbappe: PSG-Direktor Leonardo bestätigt Vertragspoker

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Bei Paris Saint-Germain laufen einige Verträge aus. Mit Kylian Mbappe, Neymar und auch Angel Di Maria sind bereits die Verhandlungen aufgenommen worden, wie Sportdirektor Leonardo bestätigt.

"Wir haben Verhandlungen mit Neymar, Mbappe und di Maria aufgenommen, um ihre Verträge zu verlängern", so Leonardo bei TELEFOOT. Die Coronakrise hat auch bei Klubs wie PSG immensen Schaden angerichtet und beschneidet den finanziellen Handlungsspielraum.

"Wir befinden uns in einer schwierigen Situation. Es ist wirklich nicht leicht, aber wir reden mit Mbappe und Neymar", so Leonardo. Die Verträge der beiden Ausnahmespieler enden jeweils im Juni 2022.

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Neymar soll beim Champions-League-Turnier in Lissabon auf die Pariser Verantwortlichen zugegangen sein und die Bereitschaft signalisiert haben, sein auslaufendes Beschäftigungsverhältnis zu den aktuellen Konditionen (36 Mio. Euro Gehalt) verlängern zu wollen.

Hintergrund


"Wir wollen herausfinden, was Mbappe wirklich will"

Bei Mbappe gestaltet sich das Setting etwas komplexer. Zinedine Zidane gilt als ausgesprochen großer Fan seines Landsmanns und möchte diesen frühestens im Sommer 2021 bei Real Madrid sehen. "Wir wollen herausfinden, was er wirklich will", erklärt Leonardo zu Mbappe.

Und dann wäre da noch das belastete Verhältnis mit Trainer Thomas Tuchel. Der Deutsche hatte zuletzt die Vereinsführung kritisiert und die These aufgestellt, PSG hätten den Transfersommer nicht optimal genutzt.

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"Wir haben das nicht gemocht. Das war seine Meinung, dem Klub hat es nicht gefallen, dass offen darüber diskutiert wurden", erklärt Leonardo.

Tuchels Vertrag verliert nach Ablauf dieser Saison seine Gültigkeit. Der 47-Jährige hatte öffentlich zuletzt nicht damit gerechnet, dass das Arbeitsverhältnis verlängert wird. Zumindest eine vorzeitige Trennung scheint kein ernstzunehmendes Thema zu sein.

"Die Wahrheit ist, dass wir nie darüber nachgedacht haben, nach einem neuen Coach zu suchen. Jeder beneidet den PSG-Trainer. Viele Leute würden es gerne sein. Wir müssen den Trainer unterstützen", so Leonardo.