"Nicht die Werte von Barça" :Ronaldinho setzt seine Botschafter-Rolle bei Barça aufs Spiel

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Foto: Fabio Diena / Shutterstock.com
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Der Abgeordnete Jair Bolsonaro ist der Shooting-Star der brasilianischen Politik. Aber: Er ist umstritten, der 63-Jährige vertritt ultrarechte Ansichten.

Er wolle seinen eigenen Sohn töten, wenn dieser homosexuell wäre, so eine der umstrittenen Aussagen Bolsonaros.

Nichtsdestotrotz hat Bolsonaro die erste Runde der Präsidentschaftswahlen gewonnen, er ist Favorit auf den Präsidenten-Posten.

Barça-Ikone Ronaldinho drückte bereits vor Monaten seine Unterstützung für Bolsonaro aus - ebenso wie Rivaldo.

Dem FC Barcelona gefällt das nicht.  Die Ansichten von Bolsonaro betrachte man als "inakzeptabel", ließ der Klub verlauten.

Angeblich will Barça Ronaldinhos Tätigkeit als Botschafter des Vereins nun beenden.

Klub-Sprecher Josep Vives dementierte allerdings, dass Konsequenzen für Ronaldinho bereits feststehen.

"Unsere demokratischen Werte stimmen nicht mit dem überein, was wir von diesem Kandidaten gehört haben, aber wir respektieren das Recht auf freie Meinungsäußerung, einschließlich der Worte von Ronaldinho", sagte Vives.

Ob Ronaldinho weiterhin Barça-Botschafter sein werde, "sei noch nicht entschieden. Das werden wir sehen."