FC Barcelona :Niemals Barça? Mauricio Pochettino rudert zurück

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Vor gut zwei Jahren hatte Mauricio Pochettino mit der Aussage aufgewartet, er würde lieber auf seinen Bauernhof in Argentinien gehen, als Trainer des FC Barcelona zu werden.

"Ich muss das jetzt endlich klarstellen. Ich war in jenem Jahr in Barcelona und traf Bartomeu in einer Bar", schildert Pochettino bei EL PAIS. "Wir begrüßten uns, weil wir unsere Kinder in die gleiche Schule brachten und sprachen fünf Minuten lang."

Nach dem offenbar rein zufälligen Treffen mit dem Vereinschef des FC Barcelona sind das erste Mal Gerüchte um einen Barça-Wechsel in Umlauf gebracht worden. "Ich wollte sie mit dieser Aussage aus der Welt schaffen, wollte aber nicht respektlos gegenüber Barça sein", stellt Pochettino klar.

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In diesem Zusammenhang führt der Argentinier auf, dass Espanyol Barcelona ihm geholfen habe, ihn zu dem zu machen, der er jetzt sei.

"Aber ich bin nicht arrogant und mochte es nicht, wie meine Aussage dargestellt wurde. Vielleicht würde ich das jetzt nicht mehr so tun, weil man nie weiß, was passieren wird", sagt er.

Hintergrund


Will da etwa jemand eine Tür im Camp Nou aufstoßen? Der erst im Januar installierte Quique Setien steht nach einer durchwachsenen Saison in der Kritik.

Sollte Barça am Samstag gegen den SSC Neapel aus der Champions League ausscheiden, dürfte Setien seine Anstellung verlieren – und dann Pochettino übernehmen?

Pochettino hatte von 1994 bis Anfang 2001 und von 2004 bis 2006 für Espanyol gespielt. Von Anfang 2009 bis Ende 2011 machte er seine ersten Schritte als Trainer beim Lokalrivalen des FC Barcelona. Über Southampton ging er zu Tottenham, wo sich der 48-Jährige einen großen Namen machte - unter anderem mit dem Einzug ins Finale der Königsklasse 2019.