Borussia Dortmund :"Noch nicht weiterschauen": Papa Haaland über andauernde Spekulationen

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Erling Haaland hat genau das gemacht, weshalb ihn die Leiter von Borussia Dortmund an den Rheinlanddamm geholt hatten: für Furore gesorgt. "Wenn man gut spielt, ist es nur logisch, dass große Vereine anklopfen. Aber wir sprechen hier über Spekulationen", sagt Haaland-Papa Alf-Inge bei SPORT1.

Nach 27 Toren in 29 Pflichtspielen ist es nur konsequent von den absoluten Topklubs des europäischen Fußballs, sich mit den Namen Haaland zumindest auseinanderzusetzen.

Das kolportierte Interesse an seinem Filius dürfte auch Alf-Inge Haaland gefallen. Aber: "Es ist im Moment weder in Erlings noch in meinem Kopf, dass ein anderer Klub um ihn buhlen wird."

Haalands Vertrag in Dortmund ist noch langfristig bis 2024 ausgelegt, worauf auch Haaland senior hinweist, der außerdem auf "ein fantastisches Team" um seinen Sprössling deutet und nachdrückt: "Wir wollen noch nicht weiterschauen." Angenommen wurde in den letzten Monaten, dass sich in Haalands Vertrag eine Ausstiegsklausel befinde.

Hintergrund


Einen solchen Passus soll es allerdings nicht geben. Vielmehr eine Art Gentlemen's Agreement, Haaland bei Wechselwunsch im Sommer 2022 den Weg zu einem anderen Klub nicht zu verbauen. Auf die Frage nach einem Transfer schon in der kommenden Sommerunterbrechung, schiebt Alf-Inge eine typische Floskel hinterher ("Man weiß nie, was passiert").

Über einen Transfer nach dieser Saison hätte er sich mit seinem Sohn allerdings noch nicht kurzgeschlossen. "Ich denke, er möchte mit Dortmund einige Pokale gewinnen. Das ist sein Ziel. Erling kann in Deutschland noch sehr viel erreichen und sich toll weiterentwickeln. Das Ausland hat keine Priorität für uns", so Alf-Inge Haaland.