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Offene Worte :Nuri Sahin war zu lieb für Real Madrid

nuri sahin turkei
Foto: Laszlo Szirtesi / Shutterstock.com
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"Ich wollte dieses Trikot schon als Kind tragen", erklärte der Mittelfeldspieler bei EUROSPORT seine Beweggründe im Sommer 2011 Borussia Dortmund für die Königlichen zu verlassen.

Der damals frische gebackene deutsche Meister wollte einfach raus und den Schritt nach Spanien wagen.

Einen Schritt, den er nicht bereut. "Ich hätte nicht wissen können, dass ich mich am ersten Tag bei Real verletze."

Danach konnte Nuri Sahin sich nicht durchsetzen. Lediglich zehn Einsätze standen in der Saison 2011/2012 zu Buche, wobei ihm ein Treffer gelang.

"Real Madrid ist wie ein ICE ohne Haltestelle. Dieser Zug fährt durch. Wenn du raus bist, bist du raus", erklärte Sahin rückblickend.

Ein Rezept wäre vielleicht mehr Giftigkeit gewesen, so der 30-Jährige: "Vielleicht hätte ich die Ellenbogen anders ausfahren müssen, aber dafür bin ich eigentlich nicht der Typ."

Sahin weiter: "Ich war vielleicht zu lieb. Das ist das, was ich jetzt vielleicht anders machen würde."

Nach einem Jahr bei Real Madrid wechselte Sahin schließlich leihweise für sechs Monate zum FC Liverpool und im Januar 2013 zurück zu Borussia Dortmund, wo er bis August 2018 274 Spiele absolvierte.

Seitdem steht er bei Werder Bremen unter Vertrag. Mit Werder ist Nuri Sahin blendend in die neue Saison gestartet. In der Bundesliga steht der Traditionsverein auf dem 3. Tabellenplatz - noch vor den Bayern.

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