Felix Magath poltert gegen Pep :"Ohne Messi funktioniert Guardiolas System nicht so erfolgreich"

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Foto: MIS / imago images

Für Felix Magath trägt nicht Pep Guardiola, sondern Lionel Messi den Löwenanteil an der vom FC Barcelona in der Vergangenheit zweimal gewonnenen Champions League.

"Messi hat die Titel geholt, nicht Guardiola. Ohne Messi funktionierte dieses System nirgends mehr so erfolgreich für Guardiola. Ansonsten hätte er die Königsklasse ja auch mit dem FC Bayern oder Manchester City längst gewonnen", so Magaths Ansage in der SPORT BILD.

Das Tiki-Taka, das vor allen Dingen von Guardiola geprägt und praktiziert wird, tituliert Magath als eine "Fehlentwicklung im Fußball". Jener Spielstil funktioniere ausschließlich dann, wenn die eigenen Spieler dem Gegner technisch überlegen seien: "Für den Zuschauer ist das Ballhalten, wie ich es nenne, nur langweilig und hat ein Spitzenteam eigentlich nicht nötig."

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Foto: Stef22 / Dreamstime.com

In der mit Barcelona so erfolgreichen Ära hatte dies funktioniert, weil Messi ein Spieler sei, der aus dem Nichts ein Spiel entscheiden könne.

Hintergrund


"Meiner Meinung nach verliert sich Guardiola generell zu oft darin, ein Spiel im Vorfeld gewinnen zu wollen. Die Taktik zu überhöhen, endet oft in Fehlentscheidungen, die den Erfolg verhindern", bekrittelt Magath.

Unter Guardiola hatte Messi 219 Pflichtspiele mit 211 Toren und 91 Vorlagen bestritten. Während der Königsklassen-Titeljahre 2008/09 und 2010/11 erzielte La Pulga in der höchsten europäischen Fußballspielklasse neun bzw. zwölf Tore.

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