Olympique Lyon :Corona macht erfinderisch: Olympique Lyon wandelt Spielergehälter in Aktien um

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Es ist noch reichlich unklar, wie lange das Coronavirus trotz der angelaufenen Impfungen die Welt noch in Atem halten wird. Da auch nur darüber spekuliert werden kann, wann der Fußball wieder vor Zuschauern stattfindet und im Zuge dessen eine der wichtigsten Einnahmequellen wegbricht, müssen die Klubs ihre Budgets kürzen.

Die führenden Personen bei Olympique Lyon haben sich nun eine besonders innovative Lösung einfallen lassen. Der Ligue-1-Topklub teilt in einem Statement mit, dass große Teile der Spielerinnen und Spieler aus den Profimannschaften zwischen fünf und 25 Prozent ihrer Gehälter in Aktien der "OL Groupe" umwandeln.

Hintergrund


Der Verein freue sich darüber, diese Entscheidung gemeinschaftlich getroffen zu haben, heißt es in der dazugehörigen Mitteilung. Bis heute mache diese Lösung bereits 50 Prozent der Belegschaft aus. "Das schafft ein kollektives Momentum und demonstriert den hervorragenden Zustand, der im Verein herrscht." Jene Maßnahme gelte rückwirkend ab Februar.

Die "OL Groupe" wurde 1999 ins Leben gerufen. Sie fungiert als Verwaltung des Klubs sowie den dazugehörigen Unternehmen. Vereinspräsident Jean-Michel Aulas ist gleichzeitig Vorsitzender. Olympique Lyon ist der einzige Fußballklub aus Frankreich, der an der Börse notiert ist.