Olympique Lyon :Memphis Depay witzelt über Abschied von Olympique Lyon – Uneinigkeit bei Barça

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Dass Memphis Depay Olympique Lyon im kommenden Sommer den Rücken zuwenden wird, schien bereits beschlossene Sache. Mehrere Top-Klubs (Barça, Juventus Turin, PSG) werben um Depays Unterschrift.

Der Mannschaftskapitän war im vergangenen Sommer bereits wechselwillig, wollte sich seinem Ex-Nationalcoach Ronald Koeman und dem FC Barcelona anschließen. Lyonnais und Barça wurden sich aber nicht handelseinig.

Seit dem 1. Januar 2021 darf Depay mit anderen Klubs offiziell verhandeln und einen Vertrag für die neue Spielzeit unterschreiben. Fix ist Depays Abschied aber noch nicht.

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"Ich konzentriere mich auf das, was ich hier mache. Ich möchte noch keine Erklärung abgeben, weil ich mich hier gut fühle. Ich möchte kein Fass aufmachen", erklärte Depay nach dem Spiel gegen Lens (3:2).

Der Mittelstürmer, mit zehn Treffern Top-Torjäger, schob lachend eine nicht ernst gemeinte Warnung hinterher: " Aber wenn der Trainer mich immer wieder auswechselt, wenn ich zwei Tore schieße, muss ich vielleicht doch gehen."

Hintergrund


Über seine Zukunft wolle er aktuell nicht sprechen. Unzufrieden ist er beim Tabellenführer der Ligue 1 aber nicht. Im Gegenteil: "Ich bin glücklich hier. Wir haben ein großartiges Team, ich mag den Präsidenten sehr. Wir werden sehen, was passiert."

Memphis Depay: Uneinigkeit bei Barça

Barça-Coach Ronald Koeman würde seinen Landsmann weiterhin gerne an seiner Seite sehen. Und das am liebsten bereits im Winter.  Laut MUNDO DEPORTIVO will Sportdirektor Ramón Planes aber keinen Winter-Wechsel, sondern angesichts der leeren Vereinskassen eine ablösefreie Verpflichtung zur neuen Saison.

Das letzte Wort wird wohl erst gegen Ende der aktuellen Transferperiode gesprochen, wenn der neue Präsident des Klubs die Geschäfte übernimmt. Am 24. Januar 2021 steigen die Wahlen in Katalonien.