Wie sich Ex-BVB-Trainer Peter Bosz von Olympique Lyon überzeugen ließ

21.07.2021 um 18:23 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
peter bosz
Foto: kivnl / Shutterstock.com

Die Fußball-Berichterstattungsfloskel "jetzt könnte es ganz schnell gehen" passt offensichtlich perfekt zu den Verhandlungen zwischen Olympique Lyon und seinem neuen Trainer Peter Bosz, der im Interview mit der L'Equipe erklärt, wie der Kontakt zustande kam und wie flott sich geeinigt wurde.

Bosz urlaubte gerade auf der Karibikinsel Curacao, ehe ihn eine SMS von Lyons Direktor für Fußball, Vincent Ponsot, erreichte. Nach einer Videoschalte mit Präsident Jean-Michel Aulas und Sportdirektor Juninho jettete Bosz via Amsterdam nach Lyon.

"Die guten Sachen gehen immer schnell", erklärt Bosz, der bei Verhandlungen über drei, vier Wochen nicht davon ausgegangen wäre, dass eine Einigung erzielt werden könnte.

Zwei Tage später sei er schon wieder auf dem Weg zurück nach Curacao gewesen, berichtet der Ex-BVB-Trainer, der sich fernab der Heimat in die Vorbereitung auf seine neue Herausforderung stürzte.

Denn mit dem Urlaub war es fortan vorbei, Bosz machte sich stattdessen daran, seine neue Mannschaft via Videostudium kennenzulernen und eventuelle Stärken und Schwächen schon weit vor seinem Amtsantritt auszumachen. In Lyon erhielt Bosz ein bis 2023 datiertes Arbeitspapier. Bayer Leverkusen hatte sich im März von dem Niederländer getrennt.

Verwendete Quellen: lequipe.fr