FC Barcelona :Ousmane Dembele: Sein Entdecker verteidigt ihn gegen Kritik

Foto: Anton_Ivanov / Shutterstock.com
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Im Sommer 2017 schlug der FC Barcelona bei Borussia Dortmund zu – für die Fixsumme von 125 Millionen Euro nahmen die Katalanen Ousmane Dembele unter Vertrag.

Dass der ambitionierte Franzose heftige Kritik für seinen Transfer einstecken musste, hält Sven Mislintat für übertrieben.

"Ich finde es total überflüssig, dass dieser Transfer, der sportlich mit Ousmanes großem Anteil am Pokalsieg wie finanziell mit einem dreistelligem Millionengewinn für alle Beteiligten ein maximaler Erfolg war, immer nur negativ diskutiert wird", so der ehemalige BVB-Chefscout zur WELT.

Er prangert an, dass Klubs aufhören müssen, vom bösen Spieler und dem guten Klub zu kommunizieren.

Mislintat war es, der Dembele entdeckt hatte und ihn 2016 von Stade Rennes nach Dortmund holte. Ein Jahr, Trainingsstreik und etliche Nebeneffekte später, wechselte der Franzose nach Barcelona.

Dembele sieht er in gewisser Weise als Bandit an, der, wenn man ihn unterstützt und versteht, für einen durchs Feuer geht: "Es bedeutet aber auch, dass er, wenn er zu Barça will, auch alles dafür tut, um dorthin zu kommen."

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Auch in der dritten Saison wartet Dembele auf seinen großen Durchbruch. Famose Leistungen wechseln sich mit Ausfällen und durchwachsenen Auftritten ab.

In Barcelona wird ebenfalls hin und wieder negativ über den 22-Jährigen berichtet, der sich angeblich falsch ernähre und in Überlänge von der Konsole sitze. Überdies bremsen ihn immer wieder teils schwere Verletzungen aus.

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