"Beherrsche die Sprache nicht" Zinedine Zidane gibt Premier League einen Korb

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Im Gespräch mit der französischen Tageszeitung L'Equipe klärte Zidane zunächst über seine bescheidene Angebotsvielfalt auf. "Es gibt zwei oder drei Möglichkeiten. Das ist die aktuelle Realität. Als Trainer haben wir viel weniger Wahlmöglichkeiten im Vergleich zu Spielern", erklärt der Ex-Real-Erfolgstrainer.

Hinzu kommt eine weitere Eingrenzung, die der Franzose selbst vornimmt. "Auch aus anderen Gründen kann ich vielleicht nicht überall hingehen. Die Sprache zum Beispiel." Seine unzureichenden Englischkenntnisse würden ihn etwa daran hindern, einen Job in der Premier League anzunehmen.

Zeitnah dürfte sich daran nichts ändern. "Ich verstehe Englisch, aber ich beherrsche die Sprache nicht komplett", betont Zidane. "Ich weiß, dass es Trainer gibt, die zu Klubs gehen, ohne die Sprache zu sprechen. Aber ich arbeite anders."

Paris Saint-Germain

Der Mann, der am 23. Juni seinen fünfzigsten Geburtstag feierte, wird demnach wohl nur in Frankreich oder seiner Wahlheimat Spanien erneut auf der Trainerbank Platz nehmen. Bei Paris Saint-Germain galt Zidane lange als heißester Kandidat auf die Nachfolge von Mauricio Pochettino.

Christophe Galtier vom OGC Nizza scheint nun aber kurz vor einer Einigung mit dem Hauptstadtklub zu stehen. Als Wunschziel nennt Zidane darüber hinaus den Posten als Nationaltrainer der französischen Auswahl. Möglicherweise lauert er darauf, dass Didier Deschamps nach der WM in Katar seinen Hut nimmt.