Paris Saint-Germain :Verlust von Identifikation? In der PSG-Kabine wird kein Französisch gesprochen

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Foto: Vladyslav Moskovenko / Dreamstime.com
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Die Marca berichtet, dass im Hauptstadtklub kaum Französisch gesprochen wird. Stattdessen dominieren spanisch und englisch. Trainer Mauricio Pochettino spricht beispielsweise kaum ein Wort französisch. Da er seinem Team als Vorbild dient, scheint die Landessprache im Pariser Nobelverein stark an Bedeutung verloren zu haben.

Andersherum machen die Franzosen um Kylian Mbappe enorme Fortschritte beim Erlernen der englischen und spanischen Sprache. Da Mbappe im nächsten Sommer zu Real Madrid wechseln möchte, kommen ihm diese unverhofften Nachhilfestunden sehr gelegen.

Hintergrund

Die Befürchtung einiger Beobachter: Das fehlende Französisch könnte bei den Spielern zu einem Verlust der Identifikation mit dem Verein und seinem dazugehörigen Land führen. Angesehene Spieler wie Neymar und Angel Di Maria sprechen fast nur spanisch, weshalb Neuzugang Lionel Messi bislang kaum einen Grund sehen dürfte, Französisch zu lernen.

Der Niedergang der französischen Sprache könnte bei PSG mit dem Weggang Laurent Blancs in Verbindung stehen. Nach dem 55-Jährigen saßen mit Unai Emery (Spanien), Thomas Tuchel (Deutschland) und jetzt Mauricio Pochettino (Argentinien) drei Ausländer auf der Trainerbank.

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