Kylian Mbappe hat Schnappatmung: Darum ist er sauer auf PSG

15.10.2022 um 10:00 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
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Kylian Mbappe will PSG angeblich verlassen - Foto: / Getty Images
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Kylian Mbappe möchte Paris Saint-Germain, obwohl er seinen Vertrag in diesem Sommer erst verlängert hat, den Rücken zudrehen. Darüber war sich die Presse in Spanien und Frankreich in den letzten Tagen einig. Warum Mbappe PSG jetzt doch verlassen möchte, hat vielschichtige Gründe.

Laut Relevo fußt Mbappes Wut mitunter auf die leeren Versprechungen, die ihm von PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi im Rahmen der Vertragsverlängerung gemacht worden sind. Mbappe wurde bei sportlichen Entscheidung ein Mitspracherecht versprochen. Al-Khelaifi soll gegenüber dem Superstar zudem bei der Trainersuche Wortbruch begangen haben.

Kylian Mbappe: Neuer PSG-Trainer war erster Grund

Das Pariser Vereinsoberhaupt soll zunächst versichert haben, dass Zinedine Zidane die Nachfolge von Mauricio Pochettino antreten würde. Als Mbappe erfuhr, dass Christophe Galtier künftig auf dem PSG-Trainerstuhl sitzen wird, hatte das die erste Spannung zur Folge. Damit aber nicht genug.

Mbappe wollte der alleinige Anführer des PSG-Projekts sein und wusste im Zuge dessen, dass zuvor mit Neymar ein anderes Zugpferd hätte gehen müssen. Das Verhältnis zwischen Mbappe und Neymar ist nicht mehr das, was es einmal war. Der extrem unterkühlte Umgang soll in der Umkleidekabine zwei Gruppen entstehen lassen haben.

Angeblich leere Transferversprechen

Luis Campos ist Mbappe der Relevo-Meldung zufolge außerdem ein Dorn im Auge. Der Pariser Berater hat sich angeblich dafür ausgesprochen, Mbappe mehr Macht zu geben. Laut der Entourage des 23-Jährigen ist davon bisher aber zu wenig umgesetzt worden. Die Beziehung zwischen Campos und Al-Khelaifi gilt als nicht die beste.

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Mbappe sei zudem die Verpflichtung eines Innenverteidigers sowie eines Spitzenstürmers versprochen worden, heißt es. Robert Lewandowski sagte ab, bei Erling Haaland hatte PSG ebenfalls keine Chance. Mit Milan Skriniar war man sehr weit, Inter Mailand stellte sich am Ende aber quer.

Abschließend wird noch davon berichtet, dass sich Mbappe in seiner sportlichen Rolle unwohl fühlt. Der amtierende Fußballweltmeister sieht sich auf dem linken Flügel, Galtier setzte Mbappe zuletzt aber vermehrt in der Sturmspitze ein.

Verwendete Quellen: Relevo
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