Paris Saint-Germain :Lionel Messi: Wollte PSG seine 300-Mio-Klausel ziehen?

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Foto: Marco Canoniero / Dreamstime.com
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Am 29. Juni 2017 gab Jorge Messi grünes Licht. Der Vater und Berater von Lionel Messi übersendete dem damaligen Vereinspräsidenten Josep Maria Bartomeu per Brief den neuen und unterschriebenen Vierjahresvertrag seines Filius.

Die damalige Vertragsstruktur beinhaltete laut SPORT eine Ausstiegsklausel in Höhe von "nur" 300 Millionen Euro. Die Verantwortlichen des FC Barcelona rechneten offensichtlich nicht damit, dass eine derart hohe Summe für Messi aufgewendet wird. Weit gefehlt.

Wie Bartomeu aus einer vertrauenswürdigen Quelle übermittelt worden sein soll, wurden zum damaligen Zeitpunkt 300 Millionen Euro aus einem Golfstaat auf ein luxemburgisches Bankkonto transferiert. Die Summe sollte dem Zweck dienen, Messi unter Vertrag zu nehmen.

Hintergrund


Dabei dürfte es sich um PSG gehandelt haben, das sich seit 2012 vollständig im Besitz von Qatar Sports Investments befindet. Bartomeu soll daraufhin zum Telefonhörer gegriffen und Jorge Messi darum gebeten haben, den Passus auf 700 Millionen Euro zu erhöhen.

Messis Vater und Interessenvertreter forderte im Gegenzug eine Anhebung des Gehalts, damit er die neue Forderung akzeptiere. Beide Seiten wurden sich letztendlich einig. Ende Juni 2021 läuft das ausgehandelte Arbeitspapier aus. PSG gilt als einer der Interessenten.