Paris Saint-Germain :Marco Verratti darf PSG verlassen - Barça winkt ab

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In den vergangenen Jahren versuchten die Katalanen mehrfach, den italienischen Nationalspieler von PSG loszueisen.

Verratti wurde zugetraut, in die Fußstapfen von Xavi Hernandez zu treten. Der Mittelfeldregisseur verließ Barça 2015.

Xavi selbst erklärte: "Meiner Meinung nach wäre Verratti ein idealer Neuzugang für Barcelona."

Der Altmeister gegenüber LE PARISIEN weiter: "Er ist ein bisschen wie ich. Er will den Ball immer haben und diktiert das Spiel."

Hintergrund


Doch ließ Paris Saint-Germain nicht mit sich reden. Sie lehnten jedes Barça-Angebot kategorisch ab.

Im vergangenen Sommer sollen die Katalanen stolze 100 Millionen Euro Ablöse geboten haben, doch PSG erteilte Verratti erneut keine Freigabe.

Paris fügte Barcelona im Sommer 2017 noch eine weitere Transfer-Niederlage zu: Sie aktivierten Neymars Ausstiegsklausel und holten den Superstar für 222 Millionen Euro aus Barcelona.

Die Blaugrana waren zunächst geschockt, Pique und Co. kämpften um den Superstar. Doch das Entsetzen hat sich längst gelegt.

Barça eilt in der Primera Division ungeschlagen zur Meisterschaft, steht im Pokalfinale und Champions-League-Viertelfinale.

Die individuelle Klasse von Neymar wurde durch die Zukäufe von Philippe Coutinho und Ousmane Dembele kompensiert.

Statt Marco Verratti holte Barça Paulinho aus der Chinese Super League. Der 40-Mio-Deal wurde zunächst von vielen belächelt.

Doch längst hat sich der brasilianische Nationalspieler den Respekt von Experten und Fans erarbeitet.

Und mit Selecao-Juwel Arthur (21) von Gremio steht der nächste Mittelfeldakteur auf dem Sprung zu Barça. Für Verratti ist nun offenbar kein Platz mehr im Camp Nou.

Nach Informationen des Sporttageszeitung AS wäre PSG mittlerweile verkaufsbereit. Der Mittelfeldakteur habe an Status eingebüßt, heißt es.

Disziplinlosigkeiten wie bei der Gelb-Roten Karte im Achtelfinal-Rückspiel der Königsklasse gegen Real Madrid sollen PSG dazu bewogen haben, den Italiener verkaufen zu wollen.

Berater Mino Raiola hat seinen Schützling dem Vernehmen nach bei Barcelona angeboten. Doch nun ist es zu spät.

Die Katalanen sollen dem Berater mitgeteilt haben, dass sie kein Interesse mehr an dem 25-Jährigen haben.