Paris Saint-Germain "Messi, Neymar? Kylian Mbappe ist der König von Paris"

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"Messi war er der König von Barcelona, bevor er kam. Aber für mich ist Mbappe der König von Paris Saint-Germain, nicht Messi oder Neymar", sagte der Weltmeister von 1998 gegenüber Gambling.com. "Bei allem Respekt, den ich für Messi habe, ist Mbappe immer noch die Nummer eins."

Wie lange das offensive Dreigestirn noch gemeinsam für Paris auflaufen wird, ist offen. Neymar steht noch langfristig bis 2025 im Prinzenpark unter Vertrag, Messi unterzeichnete im vergangenen Sommer bis 2023. Mbappes Arbeitspapier endet am 30. Juni 2022.

Paris Saint-Germain

Der Weltmeister von 2018 liebäugelt seit mehreren Monaten mit einem Wechsel zu Real Madrid. Emmanuel Petit weiß über Mbappes Wechselwunsch Bescheid: "Es gibt eine große Verbindung zu Real Madrid und ich weiß, dass er als Kind davon geträumt hat, für solche Klubs zu spielen, wegen der Stars, die sie dort haben, und der Geschichte des Klubs."

"Ich denke, er hat manchmal das Gefühl, dass er nicht die gleiche Anerkennung bekommt wie Messi oder Neymar"

Emmanuel Petit, der in seiner aktiven Zeit für den AS Monaco, Arsenal, den FC Barcelona und Chelsea gespielt hat, glaubt dass Mbappe sich in Paris mehr Anerkennung wünscht. "Vielleicht interessiert er sich für Real Madrid, weil er es satthat, was hier in Frankreich passiert. Ich denke, er hat manchmal das Gefühl, dass er nicht die gleiche Anerkennung bekommt wie Messi oder Neymar", betonte der 63-malige französische Nationalspieler.

Dass Mbappe zur neuen Spielzeit im Trikot der Königlichen auflaufen wird, ist laut Petit aber noch nicht fix. "Alles kann passieren", erklärte der 51-Jährige. "Man muss sich nur anschauen, was derzeit mit Newcastle United passiert. Es gibt zahlreiche Gerüchte, man weiß am Ende des Tages nie, was passieren wird. Es kann sich alles sehr schnell ändern."

Newcastle United wurde Anfang Oktober von einem Konsortium um Saudi-Arabiens Staatsfonds übernommen. 350 Millionen Euro legten die Saudis als Kaufpreis auf den Tisch. Mittelfristig sollen die Magpies auf Augenhöhe mit Paris Saint-Germain (Eigentümer aus Katar) sowie mit Abu Dhabis Manchester City agieren.