Michael Owen übt Kritik :PSG ist durch Messi-Wechsel schwächer, sagt eine England-Legende

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Foto: ANP / imago images
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"So häufig wir auch über sie schwatzen, dieses PSG-Team mit diesen Stürmern, sie sind alle phänomenale Spieler für sich genommen", sagte Michael Owen bei BT Sport und verweist dabei auf den Traumsturm aus Leo Messi, Kylian Mbappe und Neymar.

"Aber gemeinsam zu dritt wirken sie für mich schwächer und deshalb verstehe ich auch nicht, warum sie als Favorit [für die Champions League] gelten." Der Messi-Transfer ergibt für ihn daher keinen Sinn.

Hintergrund

Owen, der in seiner Karriere mehr als 350 Pflichtspiele absolvierte, sieht im Rennen um den Henkelpott viel eher Teams aus seinem Heimatland vorne. "Ich denke, die englischen Teams – Chelsea, Liverpool, Manchester City und Manchester United – sind weit, weit überlegen."

Der erste Gruppenspieltag der Champions League könnte darauf hindeuten, dass Owen mit seinen Aussagen ins Schwarze getroffen hat. Paris trat beim FC Brügge an und ließ dort zum ersten Mal seinen neu kreierten Wundersturm von Anfang an auf die Welt los.

Beim mageren 1:1 blieb der große Orkan aber aus. Bis auf einzelne Aktionen durch Neuzugang Messi blieb die viel gepriesene Offensive blass. Mit etwas mehr Glück hätten die mutigen Mannen aus Brügge dem Favoriten gleich zu Beginn der Saison mit einer Niederlage gehörig unter Druck setzen können.

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