Paris Saint-Germain :Neymar sauer wegen Verkauf von Lucas Moura, doch PSG hatte einen guten Grund

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Foto: AGIF / Shutterstock.com
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"Ich bin traurig, denn er ist ein guter Freund", sagte der Brasilianer gegenüber Medienvertretern.

"Er ist ein starker Spieler, aber er spielte kaum. Ich denke, das ist sehr unfair. Er ist mein Fußball-Kumpel. Ich wünsche ihm nur das Beste."

Lucas Moura wurde in der Winter-Transferperiode für 23,8 Millionen Euro an Tottenham Hotspur abgegeben, dem Vernehmen nach um die Bilanz mit Blick auf das Financial Fairplay zu glätten.

Nach den Rekord-Verpflichtungen von Neymar (222 Millionen Euro) und Kylian Mbappé (nach Leihende werden 180 Millionen Euro fällig) droht den Franzosen mal wieder Ärger mit der Uefa.

Schon 2014 bekamen sie Probleme mit dem Financial Fairplay. Allerdings war die Strafe nicht dramatisch. Jetzt drohen allerdings härtere Strafen.

Hintergrund


Laut LE PARISIEN soll Moura aber nicht nur wegen des FFP,  sondern vor allem auch wegen eines anderen Grundes verkauft worden sein: Der Flügelflitzer soll als einer von zwei Spielern immer wieder interne Infos an die Presse gesteckt haben.

Der andere Maulwurf heißt angeblich Ben Arfa und hat, genauso wie Lucas Moura es hatte, keine Zukunft mehr bei PSG.

Ben Arfa wurde PSG in der Winter-Transferperiode allerdings im Gegensatz zu Lucas Moura nicht los. Der 30-Jährige will seinen bis 2018 gültigen Vertrag absitzen.

Zuletzt wurde publik, dass es nach dem Elfer-Streit zwischen Neymar und Edinson Cavani fast zu einem Handgemenge in der Kabine gekommen war.