Paris Saint-Germain

Pfeifkonzert: Sergio Ramos von den eigenen Fans gemobbt

04.04.2022 um 14:03 Uhr
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Foto: / Getty Images
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Als Ramos beim 5:1-Sieg gegen Lorient in der Schlussphase ins Spiel kam, wurde der Verteidiger von den PSG-Fans gnadenlos ausgepfiffen. Die Anhänger legten dabei eine beeindruckende Konstanz an den Tag. Der eingewechselte Akteur musste sich nämlich bei jedem Ballkontakt mit den Pfiffen von den Rängen auseinandersetzen.

Das Publikum im Prinzenpark gilt als ebenso verwöhnt wie die Spieler auf dem Rasen. Nachdem Paris Saint-Germain Anfang März in der Champions League an Real Madrid gescheitert war, mussten die Stars im anschließenden Heimspiel ebenfalls ein Pfeifkonzert über sich ergehen lassen. Die Angriffe zielten vor allem auf Neymar Jr. und Lionel Messi ab.

Sergio Ramos hat sich die Unzufriedenheit der PSG-Anhänger durch seine permanente Abwesenheit "verdient". Der Spanier kam gegen Lorient erst zu seinem sechsten Einsatz für den Hauptstadtklub. Seit seiner Ankunft im Sommer erschwerten ihm verschiedene Verletzungen den Sprung in die Startelf.

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Seine wenigen Spielminuten und der nicht gerade herzliche Empfang des Publikums könnten Ramos nach der Saison zu einem weiteren Vereinswechsel bewegen. Sein Klub soll über diese Option zumindest nachdenken. Vertraglich ist Ramos eigentlich noch bis 2023 gebunden.

Sergio Ramos: Hintergrund

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