Paris Saint-Germain :Pochettino kassiert Kritik wegen Messi, spürt aber Rückendeckung

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"Ich kann die Unterstützung meiner Spieler und des Vereins spüren", sagte der argentinische Übungsleiter laut dem Radiosender RMC auf der Pressekonferenz zum letzten Spieltag der Champions League Gruppenphase gegen den FC Brügge.

Dass noch nicht alles rund läuft, weiß der ehemalige Tottenham-Trainer allerdings auch: "Wir alle wissen um den Prozess, in dem wir uns befinden. Ich weiß, dass wir uns in manchen Punkten verbessern müssen."

Hintergrund

PSG hatte im vergangenen Sommer die Superstars Lionel Messi, Gianluigi Donnarumma, Sergio Ramos und Georginio Wijnaldum verpflichtet. Seitdem gelten die Franzosen als Top-Favorit in der Champions League.

Bisher weiß PSG unter Pochettino aber noch nicht richtig überzeugen. Zuletzt gab es drei Partien ohne Sieg. Gegen RC Lens kamen Messi und Co. am vergangenen Wochenende nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

"Dafür kann man Pochettino die Schuld geben"

Pochettino wird unter anderem vorgeworfen, Lionel Messi nicht richtig einzusetzen. Der siebenmalige Weltfußballer kommt im Prinzenpark noch nicht zur Geltung.  Jerôme Rothen kritisierte jüngst den PSG-Coach. Der Ex-PSG-Spieler: "Die Struktur der Mannschaft ist nicht mehr klar. Dafür kann man ihm die Schuld geben. Ich denke die Spieler verstehen ihn nicht, sind auf sich alleine gestellt."

Pochettino stellte seine Mannschaft zuletzt im 4-2-3-1 oder 4-3-3-System auf. Mit Messi als Rechtsaußen. Damit kann sich Rothen nicht anfreunden. Dort komme der Argentinier nicht zur Geltung: "Wir haben nicht einmal mehr das Gefühl, dass Messi eine Nummer 10 ist." Seine Forderung an Pochettino: "Dafür muss der Trainer unbedingt eine Lösung finden."

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