Paris Saint-Germain PSG-Boss rastet aus! Nasser Al-Khelaifi stürmt Schiedsrichterkabine und zerstört Ausrüstung

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Foto: PanoramiC / imago images

Der Mittwochabend dürfte weitreichende Konsequenzen für Nasser Al-Khelaifi haben. Verschiedene Medien berichten, dass der Präsident von Paris Saint-Germain nach dem 1:3 im Achtelfinalrückspiel der Champions League bei Real Madrid wie von Sinnen in die Schiedsrichterkabine stürmte.

Der zuständige Referee Danny Makkelie vermerkte in seinem Bericht, dass Al-Khelaifi und der Pariser Sportdirektor Leonardo sich aggressiv verhalten haben und versuchten, die Umkleidekabine der Schiedsrichters zu betreten: "Als der Schiedsrichter sie aufforderte, die Kabine zu verlassen, schlug der Präsident auf ein Gerät des Assistenten ein und zerbrach es." Dabei soll es sich um die Fahne eines Assistenten gehandelt haben.

"Noch nie ein solches Verhalten von Vereinsvorständen gesehen"

In einem ESPN-Bericht heißt es, eine Quelle habe gesagt, sie habe "noch nie ein solches Verhalten von Vereinsvorständen gesehen". Das Verhalten der PSG-Bosse wurde der Marca zufolge von einem Real-Angestellten per Video festgehalten, womöglich handelt es sich dabei um Mejia Davila, dessen Kabine Al-Khelaifi zunächst irrtümlich betreten wollte.

Paris Saint-Germain

Doch was war überhaupt passiert, dass die Situation so dermaßen außer Kontrollte geraten konnte? Mitschuld daran war freilich das vorzeitige Ausscheiden, besonders erzürnt hat die Pariser aber eine Situation um Gianluigi Donnarumma. Der PSG-Torhüter wurde nach dem Verständnis der Gäste vor dem zwischenzeitlichen 1:1 von Karim Benzema gefoult, Schiedsrichter Makkelie sah jedoch keinen Grund einzugreifen.

"Die Entscheidung gegen Donnarumma ist nicht fair", echauffierte sich Manager Leonardo nach dem Spiel gegenüber Canal+. "Das Foul liegt vor, und es ist klar. Es ist unmöglich, den VAR nicht zu konsultieren. Aber ich suche nicht nach Ausreden. Wir müssen sehen, was wir gemacht haben."