Paris Saint-Germain :Real Madrid? Barça? Neymars Ex-Berater packt aus

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Real Madrid wollte Neymar verpflichten, da war der heutige Superstar noch ein 13-jähriger Teenager und spielte in der Jugendabteilung des FC Santos.

Einen weiteren Anlauf nahmen die Blancos 2013, als man im Transferwettstreit aber dem FC Barcelona unterlag. Die Katalanen holten den neuen Stern am Fußballhimmel Südamerikas für 87 Millionen Euro nach Europa.

Hintergrund

Vier Jahre kickte Neymar im Camp Nou, dann erlag er dem Lockruf von Paris Saint-Germain, das 222 Millionen Euro Ablöse investierte. Nach zwei Jahren im Trikot von PSG plagte Neymar das Fernweh, er wollte zurück nach Spanien.

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Barcelona schickte Abgesandte nach Paris, um mit Paris Saint-Germain über eine Rückholaktion zu verhandeln. Beide Top-Klubs wurden sich nicht einig. 20 Millionen Euro sollen am Ende laut Ex-Barça-Mitarbeiter Andre Cury gefehlt haben. Wie Neymars Ex-Berater Wagner Ribeiro gegenüber der L'EQUIPE verrät, schaltete sich damals auch Real Madrid ein.

Offenbar war der Superstar nicht abgeneigt. "Zu dieser Zeit war er kurz davor, zu Real Madrid zu gehen. Madrid war bereit, 300 Millionen Euro für ihn zu zahlen. Aber Nasser (Präsident Nasser Al-Khelaifi, Anm. d. Red.). lehnte ab", berichtet Ribeiro.

Wagner Ribeiro vertrat nicht nur die Interessen von Neymar, auch Lucas Moura, Vinicius Junior, Kaka und Robinho wurden von dem heute 62-Jährigen zumindest zweitweise beraten.

Im Geschehen um Neymar ist der Berater noch immer auf der Höhe. Spekulationen um eine Rückkehr nach Barcelona schenkt der Agent nur wenig Glauben.

"Er ist glücklich dort", betont der Berater. "Kein Verein auf der Welt kann ihm anbieten, was PSG ihm bietet. Nur sie können sich Neymar leisten. Madrid hat finanzielle Probleme. Barça? Noch schlimmer."

Weder Italien, noch England würde Neymar reizen: "In Paris verdient er seinen Lebensunterhalt und spielt in einer sehr guten Mannschaft. In dieser Saison werden sie die Champions League gewinnen und Neymar wird den Ballon d'Or holen."

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