Paris Saint-Germain :Schwierige Anfangsphase: Ex-Star springt Lionel Messi zur Seite

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Foto: PanoramiC / imago images
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Drei Pflichtspiele und noch kein Tor lautet die ernüchternde Bilanz von Lionel Messi bei seinem neuen Klub Paris Saint-Germain. Der Superstar ist bisher mehr im Lazarett als auf dem Fußballplatz zugegen. Robert Pires war von Beginn weg klar, dass auch ein Spieler von der Klasse eines Messi Zeit brauchen wird, um sich zu akklimatisieren.

"Messi braucht Zeit", findet Pires im Gespräch mit dem kicker. "Zum ersten Mal seit über 20 Jahren trägt er ein anderes Trikot als das des FC Barcelona. Insofern muss man mit ihm Geduld haben, weil er sich seiner neuen Umgebung anpassen muss, und das kann nicht von heute auf morgen erfolgen."

Hintergrund

Knieprobleme setzen Lionel Messi zu

Messi nerven schon länger Knieprobleme, die einen Einsatz im Gigantenduell in der Champions League gegen Manchester City am Dienstagabend (21 Uhr) aber nicht gefährden. Pires merkt zudem an, dass Messi auch noch Zeit brauche, um sich spielerisch anzupassen. In der Ligue 1 werde viel robuster und aggressiver gespielt als in LaLiga.

Messis Entscheidung pro PSG verwunderte viele Anhänger. Schließlich hatte er auch die Chance, in die Premier League zu wechseln – eine Liga, die fraglos attraktiver ist als die französische. Oder doch nicht? Zumindest teilt Pires diese Ansicht nicht in vollem Umfang.

Die Ligue 1 werde laut dem Welt- und Europameister zu oft unter Wert verkauft. "Messi lernt eine neue Liga kennen, die immer besser wird und wo immer mehr große Namen unterschreiben, wie zuletzt Sergio Ramos, Gianluigi Donnarumma in Paris, aber auch Jerome Boateng in Lyon."

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