"Spielen nicht gut" :Kylian Mbappe: Seine Worte erhöhen den Druck auf Mauricio Pochettino

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Foto: Laci Perenyi / imago images
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Paris Saint-Germain hatte den Samstagabend fast noch vermasselt. Nach einer 3:0-Führung bei Girondins Bordeaux kamen die Gastgeber noch bis auf ein Tor ran. Kylian Mbappe war neben dem zweifachen Torschützen Neymar mit einem Treffer und zwei Vorlagen der überragende Mann. Das berechtigt ihn natürlich dazu, deutliche Worte zu formulieren.

"Ich denke, wir haben Phasen mit guter Qualität, in denen wir gezeigt haben, wie gut wir sind", äußerte sich Mbappe nach dem Spiel. "Ich muss allerdings sagen, dass es mit der Mannschaft, die wir haben, noch nicht genug ist. Wir versuchen aber uns jeden Tag zu verbessern. Ich denke, wir werden besser."

Hintergrund

In der Ligue 1 geht es da noch einfacher von der Hand als in der Champions League. Nach 13 Spieltagen in Frankreich hat PSG satte zehn Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten RC Lens. In der Königsklasse kam das Team von Trainer Mauricio Pochettino zuletzt nicht über ein 2:2 gegen RB Leipzig hinaus und blamierte sich gleich am ersten Spieltag gegen den FC Brügge (1:1).

Immer mal wieder brandet teils heftige Kritik auf, wie PSG in dieser Saison spielt. Das erhöht gleichzeitig natürlich den Druck auf Pochettino. "Ich respektiere die Meinung der Leute", reagierte Mbappe. "Jeder hat ein Recht auf seine Meinung. Die Leute denken, dass wir schlecht spielen. Ich persönlich finde, dass wir im Moment nicht gut spielen, aber wir gewinnen ja auch. Ich denke, wir werden weiter an uns arbeiten, denn wir haben eine engagierte Gruppe."

In die Trainerdebatte um Pochettino wollte Mbappe unterdessen nicht direkt eingreifen. Er sei nicht derjenige, der befugt sei, darüber zu sprechen, sagte der Superstar. "Es sind der Präsident, Leonardo und die Direktoren, die sich zu so etwas äußern müssen."

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