Paris Saint-Germain :Wechseltheater um Kylian Mbappe: Mutter will, dass er PSG verlässt

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Foto: Sportimage / imago images
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Fayza Lamari hat in einem Interview mit der Pariser Tageszeitung Le Parisien nochmals betont, dass es allein Kylian Mbappe ist, der über seine Zukunft entscheidet. "Der Vater wollte, dass er bleibt. Ich als Mutter und unsere Anwältin wollten, dass er geht. Keiner von uns dreien entscheidet das. Wenn Kylian etwas will, egal was wir wollen, wird er es tun", erläutert Lamari.

Lamari vertritt gemeinsam mit Kylians Vater Wilfrid Mbappe und der Anwältin Delphine Verheyden die Interessen des Superstars. Es sei leicht, nun ihr die Schuld zu geben für all das, was in den letzten Wochen passiert sei, meint Lamari. "Er ist nicht weggegangen, er ist bei PSG und er ist glücklich darüber."

Hintergrund

Kylian Mbappe: So verliefen die Verhandlungen mit PSG

Im letzten Moment des Sommerwechselfensters versuchte Real Madrid Mbappe an die Concha Espina zu lotsen. Am Deadline Day entstand ein echter Krimi um den 22-Jährigen, der sich letztendlich für einen Verbleib an der Seine entschied. Dort läuft sein Vertrag 2022 aus. Momentan wird nicht davon ausgegangen, dass es noch zur Verlängerung kommt.

Das Trio bestehend aus Mutter, Vater und Anwältin war auch bei den bisher geführten Vertragsverhandlungen mit PSG anwesend. Nachdem man das erste Angebot abgelehnt habe, sei PSG etwa Mitte August mit einer zweiten Offerte vorstellig geworden. Grundsätzlich, so scheint es, will Lamari den Eindruck vermitteln, dass das Mbappe-Lager weiterhin bereit sei, mit PSG in den Austausch zu gehen.

Hierfür gibt es aus dem Team des Stürmerstars zumindest eine wichtige Vorgabe. Das Projekt muss überzeugen. "Wenn wir verhandeln, müssen wir uns zuerst über die sportliche Seite einigen", so Lamari, "danach ist der finanzielle Aspekt in einer Stunde geklärt."

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