Paris Saint-Germain :Wegen Super League: PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi attackiert Barça, Real Madrid und Juve

nasser al khelaifi
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Nasser Al-Khelaifi übt wegen der Planung der Super League scharfe Kritik am FC Barcelona, Real Madrid und Juventus Turin. "Den Fußball gibt es schon seit vielen Jahren. Die Super League hatte es nicht im Sinn, die Interessen des Fußballs zu verteidigen", sagte der Katari gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Paris Saint-Germain distanzierte sich von Beginn an von den Plänen einer Super League, die nach Bekanntgabe ihrer Durchführung krachend gescheitert war. Barça, Real und Juve halten nach wie vor an ihrem Bestreben fest – dem Trio drohen deshalb sogar Strafen vonseiten der FIFA/UEFA.

Hintergrund

"Man kann Veränderungen ins Auge fassen, aber nicht mit der Tradition brechen, dass jeder Klub auf die Erfüllung seiner Träume hoffen kann", führte Khelaifi aus. "Alle Mannschaften müssen die Möglichkeit haben, eines Tages an den größten Wettbewerben teilzunehmen, und zwar unter den Fittichen der UEFA."

Der PSG-Macher weist im Zuge dessen auf die Champions League hin, bezeichnet diese als "sehr starke Marke", die bewahrt werden müsse. "Aber wir müssen immer in der Lage sein, uns an den Markt anzupassen, und das gilt für alle Wettbewerbe, ob national oder international." So verändert sich das Gesicht der Königsklasse ebenfalls grundlegend.

Spätestens ab 2024, sehr wahrscheinlich aber schon eher, wartet die Champions League mit zahlreichen umstrittenen Änderungen auf. Unter anderem spielen 32 statt wie bisher 36 Teams mit, die vor den K.-o.-Runden nicht mehr auf acht Gruppen verteilt sind, sondern alle gemeinsam in einer Liga spielen werden.

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