Paris Saint-Germain :"Werden nicht betteln": PSG-Manager spricht über Poker mit Neymar und Kylian Mbappe

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Foto: Fabio Diena / Shutterstock.com
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In Zeiten der Corona-Pandemie müssen auch Klubs wie Paris Saint-Germain den Gürtel enger schnallen. Per se keine guten Vorzeichen, um erfolgreich aus den Vertragsverhandlungen mit Neymar und Kylian Mbappe zu gehen, deren Verträge 2022 enden.

"Ich hoffe, dass die Spieler davon überzeugt sind, dass sie am richtigen Ort sind für einen hochkarätigen und ambitionierten Spieler. Wir werden nicht darum betteln, dass sie bleiben", macht PSG-Sportdirektor Leonardo bei FRANCE FOOTBALL deutlich, nur bis zu einem gewissen finanziellen Level gehen zu wollen.

Hintergrund

Klar ist schon jetzt: Die angestrebten Verlängerungen werden ein Kraftakt. Neymar soll in Paris mit rund 37 Millionen Euro alimentiert werden. Superstar-Kollege Mbappe verdient mit rund 17,5 Millionen Euro zwar deutlich weniger. PSG bietet für den Fall der Vertragsverlängerung aber eine saftige Gehaltserhöhung.

Leonardo macht klar, dass beide eine Übereinstimmung finden müssen zwischen "ihrem Wunsch, ihren Forderungen und unseren Mitteln und Erwartungen", wie es der Pariser Chef-Kaderplaner formuliert. "Wenn ein Spieler den Verein mag, dann wird er bleiben. Diejenigen, die wirklich bleiben wollen, werden das tun. Wir sind in Kontakt und ich bin zuversichtlich."

Während Neymar Bereitschaft signalisieren soll, sich langfristig an PSG zu binden, ist diese Absicht aus Mbappes Richtung bisher nicht zu vernehmen. Real Madrid soll großes Interesse an dem amtierenden Fußballweltmeister zeigen.

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