Real Madrid :Paul Pogba bleibt das letzte Puzzlestück von Zidane, doch die Bosse zweifeln

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Foto: Baranov E / Shutterstock.com
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Real Madrid macht Paul Pogba weiter schöne Augen. Laut MARCA sieht Real-Coach Zinedine Zidane seinen Landsmann als "fehlendes Puzzlestück" des königlichen Kaders an.

Zidane wolle Pogba auf jeden Fall als Mitglied seiner Mannschaft haben, schreibt die Sporttageszeitung aus Madrid.

Der Starcoach soll bei seiner Rückkehr auf den Trainersessel im vergangenen März Medienberichten zufolge sogar die Verpflichtung von Paul Pogba als Bedingung gestellt haben.

Im Sommer 2019 klappte der geplante Kauf von Paul Pogba (Vertrag bis 2021, Option auf einjährige Verlängerung) allerdings nicht. An dem Spieler lag es nicht, der 26-Jährige flirtete öffentlich mit einem Wechsel zu Real Madrid.

Manchester United allerdings stimmte einem Verkauf seines wertvollsten Spielers nicht zu.

Bei Real Madrid stieg im Laufe der Saison Fede Valverde (21) zum Shooting-Star im Mittelfeld des Rekordmeisters auf, schnappte 2018er Weltfußballer Luka Modric den Stammplatz weg.

Trotz Valverdes Aufstieg zum Stammspieler hat Zinedine Zidane laut MARCA seine Pläne für eine Pogba-Verpflichtung aber nicht geändert.

Das Problem: Zidanes Bosse José Ángel Sánchez und Florentino Perez sind angeblich nicht überzeugt, dass man mehr als 120 Millionen Euro für Pogba auf den Tisch legen und ihn mit einem hohen Jahresgehalt ausstatten soll. Im Gespräch sind 16 Millionen Euro netto pro Jahr.

Fede Valverdes Entwicklung und die Glanzleistungen von Real-Leihgabe Martin Ödegaard bei Real Sociedad haben die Zweifel der Bosse an der Notwendigkeit einer Pogba-Verpflichtung dem Vernehmen nach verstärkt.