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Neapel holt den Pokal :Paulo Dybala scheitert vom Punkt - wieder kein Titel für Cristiano und Co.

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Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com
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Maurizio Sarri muss weiter auf seinen ersten Titel mit Juventus Turin warten. Nachdem die Bianconeri im Winter bereits die Supercoppa gegen Lazio Rom verloren hatten, unterlagen sie nun auch im Pokalendspiel.

Gegen den SSC Neapel stand es nach der regulären Spielzeit 0:0, nachdem Gianluigi Buffon seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel gehalten hatte.

Das Elfmeterschießen musste entscheiden. Paulo Dybala trat als erster Schütze an - und scheiterte an SSC-Keeper Meret. Auch der zweite Schütze des Rekordmeisters vergab. Danilo jagte die Kugel über das Gehäuse.

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Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com

Neapel behielt die Nerven. Lorenzo Insigne, Matteo Politano, Nikola Maksimovic und Arkadiusz Milik trafen. Damit war der Titel Neapel sicher. Für Gennaro Gattuso ist es der erste Erfolg als Trainer. Bei Gianluigi Buffon, Cristiano Ronaldo und Co. gab es lange Gesichter.

Maurizio Sarri: "Cristiano Ronaldo und Dybala fehlt derzeit Spritzigkeit und Brillanz"

Juve-Coach Maurizio Sarri bemängelte nach dem Spiel: "Unsere Fitness ist nicht optimal, daher mussten wir einige andere Entscheidungen treffen als sonst. Wir halten den Ball zwar gut, können daraus aber keine gefährlichen Torchancen machen."

Wenn man gegen eine starke Defensive wie Neapel antrete, "haben wir Probleme, am Gegner vorbeizukommen, obwohl wir die individuelle Klasse hätten, es zu tun."

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Foto: Paolo Bona / Shutterstock.com

Einmal mehr blass blieb Cristiano Ronaldo. Der fünffache Weltfußballer hatte bereits beim 0:0 im Halbfinal-Rückspiel gegen den AC Mailand viel vermissen lassen.

Maurizio Sarri: "In diesem Moment kämpfen wir besonders auf individueller Ebene. Cristiano Ronaldo, Dybala und unseren großartigen Solisten fehlt derzeit Spritzigkeit und Brillanz, aber das halte ihn in dieser Zeit für ganz normal."

Große Worte wählte Sarri in der Kabine gegenüber seiner Mannschaft nicht: "Ich habe den Spielern nichts gesagt, wir waren alle sehr wütend und enttäuscht und ich denke, es ist besser, jetzt zu schweigen."

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