Wirbel um Twitter-Like :Paulo Dybala: Zoff mit Juve-Manager? Andrea Pirlo begründet Bankplatz

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Das 1:1 im Auswärtsspiel gegen das Tabellenschlusslicht FC Crotone war in vielerlei Hinsicht ein enttäuschender Abend. Paulo Dybala wartete einmal mehr vergeblich auf seine Einwechslung. Im Nachklapp der Partie soll es zur Eskalation gekommen sein.

Laut einem Bericht der Zeitung TUTTOSPORT kam es im Spielertunnel zu einer heftigen Diskussion zwischen Dybala und Fabio Paratici, der bei Juventus Turin als Sportdirektor amtet. Demnach hatte Dybala im Gespräch mit dem Manager sein Missfallen bezüglich seiner erneuten Nicht-Berücksichtigung lautstark kundgetan.

Dybala ist in dieser Saison noch auf keine einzige Spielminute gekommen, den Saisonauftakt gegen Sampdoria Genua verpasste er verletzungsbedingt. Nachdem es lange Zeit so aussah, als würde Dybalas 2022 endendes Vertragspapier verlängert werden, sollen die Gespräche darüber inzwischen ausgesetzt worden sein.

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Auf Eis gelegt worden sein sollen die Verhandlungen unter anderem aufgrund der hohen Gehaltsforderung. Dybala will zukünftig mit elf Millionen Euro netto alimentiert werden. Mehr verdient nur Cristiano Ronaldo (31 Millionen Euro netto).

Paulo Dybala: Ein Like sorgt Wirbel

Unterdessen sorgte Dybala mit einem Like auf Twitter für weitere Missstimmung. Fabiana Della Valle von der GAZZETTA DELLO SPORT hatte auf dem Kurznachrichtendienst die Entscheidung, Dybala mit nach Crotone zu nehmen und dann nicht einzuwechseln, kritisiert.

Hintergrund


"Ich frage mich, welchen Sinn es hat, Dybala nach Crotone mitzunehmen, wenn man ihm keine Spielzeit gibt", schrieb Della Valle. "Wenn er nicht in der Lage wäre zu spielen, wäre es dann nicht logischer gewesen, ihn in Turin trainieren zu lassen?" Den Like hat Dybala inzwischen wieder entfernt.

Andrea Pirlo begründet Verzicht auf Dybala

Andrea Pirlo hat indes den Verzicht auf den argentinischen Edeltechniker begründet. "Dybala hatte Magen-Darm-Probleme und ist gerade erst zurück. Er hat nur gestern grainiert. Es war nicht das ideale Spiel für ihn, um Minuten zu bekommen", erklärte der Cheftrainer gegenüber DAZN.