Königsklassen-Scheitern :Pep Guardiola kassiert harte Kritik von Lothar Matthäus - und erhält einen Tipp

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Pep Guardiola (49) ist zweifelsohne einer der besten Trainer der Welt. Er gewann mit Barça 14 Titel, darunter zweimal die Champions League. Mit Bayern München und Manchester City holte Pep ebenfalls zahlreiche Trophäen, in der Königsklasse wartet der Katalane aber seit 2011 auf einen Triumph.

Lothar Matthäus glaubt: Das Scheitern von ManCity in der Champions League seit 2016 ist auch Guardiola anzulasten. Der Rekordnationalspieler: "Ich habe bei Pep Guardiola das Gefühl, dass er in großen Spielen immer etwas Spezielles machen will. Barcelona hatte eine DNA, ein System, das er durchgezogen hat. Da hatte Pep Erfolg."

Beim FC Bayern und in Manchester habe Guardiola hingegen regelmäßig mit Umstellungen experimentiert und sei " immer wieder gescheitert", so der Weltmeister von 1990 weiter.

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Lothar Matthäus hat einen Ratschlag für den Starcoach. "Er wollte immer zeigen, dass er es noch besser kann. Ich möchte ihm sagen: ,Pep, du bist ein Riesentrainer – aber bitte behalte dein System bei!‘"

Hintergrund


"Ich würde es als Egozentrik bezeichnen" – Lothar Matthäus über Guardiola

Lothar Matthäus, der als Trainer ohne großen Erfolg bei Rapid Wien, Partizan, Maccabi Netanya und den Nationalmannschaften von Ungarn und Bulgarien arbeitete, fällt ein hartes Urteil über den Ex-Barça-Coach. " Ich würde es als Egozentrik bezeichnen: Ja, das ist ein hartes Wort, aber es ist dem geschuldet, was er gemacht hat."

So habe Guardiola während seiner Zeit an der Säbener Straße sogar Top-Torjäger Robert Lewandowski als linken Flügelstürmer aufgeboten. "Das ist überhaupt nicht aufgegangen."

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