Borussia Dortmund :Poker um Erling Haaland: Zwei Punkte sprechen für Real Madrid

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Sein Vater Alf-Inge spielte einst in der Premier League für Leeds United. Seitdem hat Erling Haaland (20) ein Faible für die englische Eliteklasse. Eines Tages will er auf der Insel spielen. Das hat der Norweger bereits verraten.

An Interessenten mangelt es nicht. Manchester United streckte bereits seine Fühler aus, Haaland entschied sich im vergangenen Januar jedoch für einen Wechsel von Red Bull Salzburg zu Borussia Dortmund.

Auch der FC Chelsea soll Interesse an Haaland zeigen. Ebenso wie Real Madrid. Bei den Königlichen ist der Norweger laut ABC der Backup-Plan, sollte die Verpflichtung von Kylian Mbappe (21, Vertrag bis 2022) von Paris Saint-Germain im kommenden Sommer scheitern.

Hätte Real überhaupt eine Chance, sich gegen die Red Devils und weitere englische Vereine durchzusetzen angesichts von Haalands Vorliebe für die Premier League? Das bleibt abzuwarten. Der spanischen Tageszeitung zufolge könnten zwei Punkte dafür sprechen, dass Real Madrid ein mögliches Transferrennen um Haaland gewinnt.

Hintergrund


Kampf um Haaland: Zwei Plus-Punkte für Real Madrid?

  • BVB-Connection: Die Bosse Florentino Perez und Hans-Joachim Watzke verstehen sich bestens. Der Leih-Deal von Reinier Jesus ist das jüngste Beispiel. Von dieser Verbindung könnte Real auch bei Haaland profitieren.
  • Ödegaard-Connection: Martin Ödegaard ist ein guter Freund des BVB-Stürmers. Und offenbar interessiert sich Haaland dafür, was rund um das Bernabeu so los ist. Der Real-Mittelfeldregisseur soll seinem Landsmann bereits erklärt haben, wie es bei den Königlichen abläuft.

Vorerst bleibt alles Spekulation. Haalands Vertrag bei den Dortmundern ist noch bis 2024 datiert. Der 20-Jährige hat sich von Berater Mino Raiola zwar eine Ausstiegsklausel in sein Arbeitspapier einbauen lassen, allerdings soll diese frühestens 2022 greifen. Laut SPORT BILD beträgt die festgeschriebene Ablösesumme 75 Millionen Euro.

Bei den Schwarzgelben zeigt man sich indes gelassen. Sportdirektor Michael Zorc erklärte bereits vor Monaten auf das Datum der Ausstiegsklausel angesprochen: "Gehen Sie davon aus, dass er über einen längeren Zeitraum bei uns Fußball spielen wird."