Borussia Dortmund :Poker um Jadon Sancho: Manchester United will es so wie bei Bruno Fernandes machen

imago jadon sancho 2020 07
Foto: Nordphoto / imago images

Manchester United will nichts unversucht lassen, um den Transfer von Jadon Sancho noch in diesem Sommer über die Bühne zu bringen. Die vor Kurzem kolportierte Einigkeit zwischen United und Borussia Dortmund besteht allerdings noch nicht.

Das liegt vor allem daran, weil immer noch ungeklärt ist, wie United die vom BVB aufgerufene Ablöse in Höhe von 120 Millionen Euro aufbringen will. Wie die MANCHESTER EVENING NEWS berichten, versuchen die Engländer, die Sockelablöse so gering wie möglich zu halten.

Orientiert werden soll sich an Bruno Fernandes, der im Winter für fixe 55 Millionen Euro von Sporting Lissabon ins Theatre of Dreams gewechselt war. Angesichts der Qualifikation für die Champions League sind Nachzahlungen über 25 Millionen Euro an Sporting fällig.

Hintergrund


Ähnlich stellt es sich United nun bei Sancho vor. Direkt fließen sollen nur 70 Millionen Euro Ablöse, 50 weitere Millionen später in Form von Raten und Boni.

Derweil sind alle Corona-Tests der Dortmunder Spieler negativ ausgefallen, so dass Sancho und Co. am Montagmorgen offiziell in die Vorbereitung auf die kommende Saison starten können.

Ob United im Poker um Sancho inmitten der Pandemie alles riskieren wird, bleibt abzuwarten. Bis zum 10. August, wenn der BVB sein Trainingslager im Schweizer Bad Ragaz bezieht, sollen die Red Devils Zeit haben, ein ansprechendes Sancho-Angebot einzureichen.