FC Bayern :Poker um Jerome Boateng: Vorwürfe gegen Ex-PSG-Manager

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Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com

Schon seit zwei Jahren sind Wechselgerüchte die ständigen Begleiter von Jerome Boateng. Im Sommer 2018 führte der Verteidiger des FC Bayern aussichtsreiche Gespräche mit Paris Saint-Germain, im Besonderen mit Trainer Thomas Tuchel.

Als der Austausch hätte auf Managementebene ausgedehnt werden sollen, kam es offenbar zum Cut. Der SPORT BILD zufolge verschlief der damalige PSG-Sportdirektor Antero Henrique ein vereinbartes Treffen eines frühen Morgens mit Hasan Salihamidzic.

Als Uli Hoeneß davon erfahren hatte, soll sich der damalige Vereinspräsident heftig echauffiert haben. Ein derartiger Umgang mit einem Bayern-Sportdirektor sei nicht akzeptabel für den Patriarchen gewesen. Salihamidzic soll daraufhin knallharte Verhandlungen geführt haben, der Wechsel scheiterte.

Hintergrund


"Wenn PSG ein Weltklub sein will, kann sich der Verein einen solchen Sportdirektor nicht leisten", äußerte sich Hoeneß seinerzeit nach dem geplatzten Wechsel. Salihamidzic hatte angegeben, dass man "solche Sachen" mit einem FC Bayern nicht machen könne.

Und Boateng? Der spielt immer noch für den deutschen Rekordmeister. Die vertragliche Vereinbarung mit dem 2014er-Weltmeister läuft in rund einem Jahr aus. Boateng soll signalisiert haben, in München bleiben zu wollen. Nach der Champions League sollen Gespräche geführt werden.

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