FC Bayern :Poker um Mats Hummels: BVB muss mehr auf den Tisch legen


Kehrt Mats Hummels ein weiteres Mal dem FC Bayern zugunsten Borussia Dortmunds den Rücken? Die Verhandlungen sollen fortgeschritten sein. Allerdings gibt es noch einen Knackpunkt.

  • Fabian BiastochMontag, 17.06.2019
Foto: daykung / Shutterstock.com
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Laut diverser Blätter aus dem Hause Axel Springer nimmt die Rückholaktion von Mats Hummels zu Borussia Dortmund immer konkretere Züge an.

Laut BILD AM SONNTAG sollen die Bayern eine Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro sowie weitere Bonuszahlungen "als angemessen akzeptiert" haben.

Die "Dinge zwischen den Münchnern und dem BVB" seien "weitgehend geklärt", heißt es weiter.

Bayern-Trainer Niko Kovac, dem zunächst ein angespanntes Verhältnis zu Mats Hummels nachgesagt worden war, was sich nun aber gebessert haben soll, habe "dem Wechsel grundsätzlich zugestimmt".

Auch der Weltmeister von 2014, der in der zurückliegenden Saison seine Rolle als Abwehrchef Niklas Süle überlassen musste, soll dem Wechsel von Bayern zur Borussia Dortmund "positiv gegenüberstehen."

Grund hierfür dürften auch die Neuzugänge für die kommende Saison sein.

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Hummels wie auch Jerome Boateng müssen sich nicht nur gegen Süle, sondern auch gegen Lucas Hernandez durchsetzen.

Der französische Weltmeister wird für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid kommen und dürfte gesetzt sein.

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Zudem kann auch sein Landsmann Benjamin Pavard in der Innenverteidigung spielen. Auch Javi Martinez zeigte dort zuletzt starke Leistungen.

Bei Borussia Dortmund spielte Mats Hummels bereits acht Jahre lang bis 2016, nachdem 2008 von München nach Westfalen ging, weil er dort die besseren Perspektiven sah.

In der Tat reifte er unter Jürgen Klopp und Co. zum Weltklasse-Verteidiger, wurde Meister und Pokalsieger. Als Dortmunder holte er auch 2014 den WM-Titel.

Steht nun eine Rückkehr bevor? So weit wie BILD sieht der KICKER die Verhandlungen noch nicht.

Es sei "noch lange keine Einigung erzielt", ließ sich das Sportblatt von Bayern München versichern.

Knackpunkt sei die Ablösesumme. 15 bis 20 Millionen Euro seien zu wenig. Der BVB muss noch nachlegen im Ablöse-Poker...

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