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Cesare Prandelli :Balotelli ist kein Superheld

cesare prandelli
Foto: katatonia82 / Shutterstock.com
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"Wenn ähnliche Dinge unmittelbar vor der WM passieren, wird jeder dafür die Verantwortung tragen", sagte Cesare Prandelli "Tuttosport" mit dem Wissen um eine Rangelei Pablo Osvaldos mit einem Teamkollegen oder den von Mario Balotelli gefüllten Klatschspalten.

Vorbilder seien hier die Altstars und Weltmeister von 2006. "Männer wie Buffon, De Rossi und Pirlo sind ein Glück für jeden Trainer", stellte der Coach klar und unterstrich den wichtigen Teamgedanken bei einer WM: "Ein Sieger wird man durch die Summe von mehreren Aspekten. Eine Einheit aus sportlicher Qualität und Verhalten."

Der italienische Nationaltrainer stellte sich aber auch schützend vor Mario Balotelli und verteidigte den Nationalstürmer nach dessen Tränen in Neapel.

"In Neapel haben ihn seine Emotionen überwältigt, nachdem er seine Tochter anerkannt hat. Aber ich werde nicht über sein Privatleben reden", erklärte Prandelli: "Er ist jung und steht unter Riesen-Druck. Seine Tränen waren menschlich, kein Ausdruck von Schwäche."

Vielmehr sei der Emotionsausbruch des Mailänder Stürmers "ein gutes Zeichen", so Prandelli weiter: "Das zeigt: Die Spieler sind keine Superhelden. Für seine Gefühle muss man sich nicht schämen."

Neben Prandellis Favoriten Deutschland, Brasilien, Argentinien und Spanien sieht Prandelli auch für die Squadra Azzurra gute Chancen bei der WM im Sommer. "Wir werden uns in jeder Hinsicht darauf vorbereiten, das Finale zu erreichen. Mental müssen wir uns immer wieder sagen: Wir wollen die WM gewinnen", forderte der Fußballlehrer.

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